Die DSV-Herrenmannschaft bereitet sich akribisch auf die olympische Wintersaison vor. Dazu absolvierte das Team einige Material-Tests im Windkanal beim Sponsor Audi und trainierte dort gleichzeitig die optimale Abfahrtsposition. Bei den Tests äußerten sich die Speed-Fahrer und ihr Trainer optimistisch für den Saisonverlauf.

Gute Aussichten für Raufer, Eckert und Neureuther
Der überraschende Gröden-Sieger des Vorjahres Max Rauffer will sich derzeit noch nicht auf ein Karriereende festlegen. Mit seinen 33 Lenzen geht es ihm in erster Linie um den Spaß, großen Druck verspürt Rauffer nicht. Und auch die Team-Weltmeister Florian Eckert und Felix Neureuther blicken gerne nach vorne. Eckert peilt nach den guten Trainingseindrücken bisher einige Top-Platzierungen im Super-G an, seiner Spezialdisziplin. Neureuther, der derzeit noch eine Verletzung am Sprunggelenk auskuriert, tritt im Olympiajahr erstmals regelmäßig auch in den schnellen Disziplinen Super-G und Abfahrt an.

Margreiter hofft auf zwei Weltcup-Siege
Beim Test in Ingolstadt äußerte sich auch Herren-Cheftrainer Werner Margreiter zu den Zielen in der kommenden Wintersaison. Dazu gehören zwei Siege im Weltcup - wie im Vorjahr - und zusätzlich eine erkleckliche Anzahl an guten Resultaten. Generell solle sich der Aufwärtstrend im deutschen Team fortsetzen.