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Noch jung an Jahren, hat sich die österreichische Skifahrerin Andrea Fischbacher bereits durch ihre hervorragenden Leistungen einen Namen im internationalen Skizirkus gemacht. Seit 2002 ist sie im Kader des ÖSV. Vor einem Jahr wurde sie das erste Mal Juniorenweltmeisterin im Super-G. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2005 im italienischen Bardonecchia konnte sie den Titel verteidigen.

Das erste Mal ganz oben auf dem WM-Treppchen
Bei den Weltmeisterschaften im letzten Jahr in Maribor (SLO)
holte sich Fischbacher im Super-G zum ersten Mal die Juniorenweltmeisterschaft und zeigte ihr großes Talent.

Noch einmal, weil es so schön war
2005 wurde sie in Bardonecchia (ITA) erneut Juniorenweltmeisterin im Super-G. Sie war neun Hundertstel schneller als die Zweitplazierte Nadia Fanchini aus Italien. In diesem Jahr erreichte sie auch ihre bis dato beste Weltcup-Platzierung mit dem 8. Platz in Cortina d'Ampezzo in ihrer stärksten Disziplin, dem Super-G. Und auch bei ihrer ersten Teilnahme an Weltmeisterschaften bei den Senioren glänzte sie. In Bormio fuhr sie überraschend auf den siebten Rang vor.

Medaillenaspirantin für Turin 2006?
Der Österreichische Skiverband setzt große Hoffnungen in das Super-G-Ass Andrea Fischbauer für die nächsten Olympischen Winterspiele. Diese Erwartungen untermauerte sie bereits zu Saisonbeginn mit einem fünften Platz in Sölden und Rang zwei beim Super-G von Lake Louise - ihr bislang bestes Resultat überhaupt.

Langsames Herantasten an die Weltelite
Vielleicht konnte sie die großen Hoffnungen, die man bei Olympia in sie gesetzt hatte, nicht ganz erfüllen, dennoch erreichte die junge Österreicherin einen beachtlichen 13. Rang im Super G. Auf jeden Fall ist Andrea Fischbacher als eine Sportlerin für die Zukunft anzusehen, von der mit ihren zahlreichen Platzierungen unter den Top 20 in den nächsten Jahren sicher noch viel zu sehen sein dürfte. Denn trotz großer Konkurrenz im österreichischen Skiteam, landete sie bei den nationalen Meisterschaften sowohl in der Abfahrt als auch im Super G auf dem zweiten Rang.

Vier Jahre warten haben sich gelohnt
Vier Jahre musste Andrea Fischbacher auf ihr zweites WM-Rennen warten. 2009 in Val d'Isère raste sie dann im ersten Rennen gleich zu einer Medaille. Im Super-G feierte sie Bronze und bescherte dem Team Austria damit einen guten Start in die WM. Bei Olympia 2010 setzte sie gar noch einen drauf und holte im Super-G den Sieg.

Steckbrief:
Geboren am: 14.10.1985
Nation: Österreich
Heimatverein: Union Skiklub Eben, Salzburg
Größe: 164 cm
Hobbies: Radfahren, Laufen, Fußball spielen