Die alpine Weltcup-Saison rückt langsam näher und auch die Olympischen Winterspiele in Turin sind keine 200 Tage mehr entfernt. Das US-Skiteam liegt laut Alan Ashley, Vizepräsident des U.S. Ski und Snowboard Verbandes, mit der bisherigen Vorbereitung im Soll.

Gute Sommertrainings
Ashley ist gerade vom Enthusiasmus der Athleten angetan: "Wir hatten bislang gute Sommertrainings und jeder Beteiligte gibt sein Bestes und zeigt gute Leistungen in der Vorbereitung. Alle sind motiviert und gehen optimistisch in die neue Saison". Im Mai und Juni standen für die alpinen Skistars um Bode Miller bereits Lehrgänge in Mammoth Mountain, Kalifornien an, die laut Ashley gut verliefen. Bei den Herren trainierte auch Marco Sullivan wieder mit, der die letzten beiden Jahre mit Knieverletzungen außer Gefecht war.

Vergleich mit Lance Armstrong
Bezugnehmend auf den jüngsten Erfolg von Lance Armstrong, der zum siebten Mal in Folge die Tour de France gewann, zog Ashley Parallelen zum Ausnahmesportler: "Lance hat uns wieder gezeigt, dass Vorbereitung und Teamwork notwendige Zutaten für den Erfolg sind. Talent ist nicht alles. Man kommt nicht so eben zu einem Event und gewinnt. Ich sehe Parallelen zu Lance, denn er ist ein gutes Beispiel dafür, sich ein Ziel zu setzen und dann alles dafür zu tun, um es zu erreichen. Dies ist etwas, was unsere Sportler für den nächsten Winter brauchen, um die Besten der Welt zu sein in Turin 2006."

Die nächsten Wochen
Die Techniker reisen im August nach Neuseeland, während die Speedfahrer in Chile trainieren. Auch die Damen werden im August in Chile zur Vorbereitung sein, um sich so gut wie möglich auf den Olympia-Winter vorzubereiten. Erwartet werden gute Trainingsbedingungen, da genug Schnee vor Ort liegt.