Markus Larsson feierte seinen ersten Erfolg bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1997 in Schladming, als er zweimal Dritter wurde. Im Weltcup ließen die vorderen Platzierungen etwas auf sich warten.

Erstes Weltcup-Jahr unter keinem guten Stern
Sein Debüt im Weltcup gab der Schwede im November 1999 in Vail, als er allerdings im Slalom schon im ersten Durchgang ausfiel. Dies sollte auch in den kommenden Rennen leider die Regel bleiben für Larsson. Weltcup-Punkte fuhr er zumindest in dieser Saison nicht ein. Dies sollte sich dann ein Jahr später ändern, als er gleich beim ersten Slalom in Park City 24. wurde und sich so über die ersten Zähler freuen durfte.

Stark bei Olympia 2002
Die Saison 2001/2002 sah einen verbesserten Markus Larsson. Die Ausfallquote wurde deutlich geringer und es sprang im Weltcup der erste Top Ten-Platz heraus. Im Dezember 2001 gelang ihm in Madonna di Campiglio ein neunter Rang. Dies toppte er sogar noch mit dem achten Platz beim Weltcup-Finale in Altenmarkt, für das er sich qualifizieren konnte. Das Highlight dieser Saison war aber der olympische Slalom in Deer Valley, bei dem Larsson über sich hinaus wuchs und den siebten Rang belegen konnte. Dabei ließ der damals 23-Jährige bekannte Slalomgrößen wie Jure Kosir oder Ole Christian Furuseth hinter sich.

Auf den Punkt fit
Auch in der folgenden Saison konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich der Schwede gezielt auf die Großereignisse vorbereiten kann. Während es im Weltcup nicht so gut lief, trumpfte der Schwede bei der WM in St. Moritz 2003 wieder auf. In der Kombination wurde er überraschend Sechster und im Slalom kam er immerhin auf den zehnten Rang. Platzierungen, die er im Weltcup nicht erreichen konnte.

Podestplatz im Weltcup
Nach diesem Jahr folgten zwei eher durchwachsene Winter für Larsson. Im Weltcup konnte er sich nicht verbessern und der sehnsüchtig erwartete Podestplatz blieb zunächst aus. Doch im Winter 2004/2005 gelang dem Schweden dann der Durchbruch in die Weltspitze. Anfang Januar 2005 in Chamonix schaffte er tatsächlich zum ersten Mal den Sprung auf das Siegertreppchen und konnte sich als Dritter feiern lassen. Hinzu kamen noch zwei fünfte Plätze und die Qualifikation für das Weltcupfinale in Lenzerheide. Am Ende stand ein guter elfter Rang im Slalom-Weltcup.

Knapp an der Medaille vorbei
Seine gute Form stellte der Schwede auch bei den Weltmeisterschaften in Bormio 2005 unter Beweis. Dort fuhr er im Slalom auf den vierten Rang. Eine sehr gute Leistung, auch wenn im ersten Moment die Enttäuschung über die so knapp verpasste Medaille überwog; ihm fehlten lediglich vier Zehntel zum Edelmetall.

Steckbrief:
Geboren: 09.01.1979 in Karlstad
Nation: Schweden
Heimatverein: Karlstads SLK
Größe: 183 cm
Gewicht: 83kg

Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel des Schweden. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination.

Olympische Spiele:
2002 in St. Lake City (USA): SL (7)

Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): K (DNF), SL (DNF)
2005 in Bormio (ITA): SL (4)
2003 in St. Moritz (SUI): SL (10), K (6)
2001 in St. Anton (AUT): SL (18)

Weltcup:
04. Platz Weltcup-Disziplinen-Wertung Slalom 2007
1. Platz Slalom Alta Badia 2006
1. Platz Slalom Are 2006
09. Platz Weltcup-Disziplinen-Wertung Slalom 2006