Eine 23-jährige Österreicherin steht am Dienstag in Salzburg vor Gericht, da sie sich ein Jahr lang als Skirennläuferin Katja Wirth vom ÖSV ausgab und so einen Schaden von 26.000 Euro verursacht haben soll.

Rechnungen an den ÖSV geschickt
Die falsche Katja Wirth hatte sich im vergangenen Jahr unter anderem wegen einer Verletzung in München sowie in einem Krankenhaus in Salzburg behandeln lassen. Zusätzlich soll sie sich Hotelzimmer sowie ein Mietauto genommen haben und bei professionellen Fototerminen gewesen sein, angeblich für ihre Sponsoren. All dies bezahlte sie nicht und hatte auch keinen Ausweis dabei und so bekam der Österreichische Skiverband (ÖSV) die Rechnungen.

Bis zu drei Jahre Gefängnis möglich
Die Angeklagte ist momentan arbeitslos und ob sie überhaupt der echten Katja Wirth ähnlich sieht, wird der Prozess zeigen. Die falsche Wirth könnte nun bis zu drei Jahre ins Gefängnis kommen.