Im alpinen Weltcup-Winter 2005/2006 wird es einige Änderungen geben. So wurde auf der FIS-Kalenderkonferenz in Amsterdam festgelegt, dass es die umstrittene Abfahrts-Qualifikation nicht mehr geben wird.

'Wettbremsen entfällt'
Erst zur Saison 2002/2003 wurde die Startregel eingeführt, dass die schnellsten 30 Athleten des Abschlusstrainings im Rennen in umgekehrter Reihenfolge starten. Dies wird nun nicht mehr angewendet und zukünftig wird wie beim Super-G gestartet, bei dem die besten 30 der Weltrangliste einfach umgedreht werden. Damit kommt es nicht mehr zum sogenannten 'Wettbremsen' der Besten, die sich so eine bessere Startnummer sichern wollten.

Änderungen auch im Slalom
Für den Slalom wurden ebenfalls Änderungen beschlossen. So wird der Abstand zwischen den Drehtoren von 15 auf 13 Meter reduziert und auch die Minimalanzahl an Toren wird es nicht mehr geben. Bislang galten für die Herren 55 und für die Damen 45 Tore als Maßstab. So soll wieder vermehrt auf den drehenden Charakter des Slaloms Wert gelegt werden.

Premiere für Team-Wettbewerb
Ebenso wurde entschieden, dass der bei der WM in Bormio (ITA) erstmals ausgetragene Team-Event nun auch im Weltcup Anwendung findet. Beim Weltcup-Finale am 17. März in Are (SWE) ist es dann soweit. Bei der WM gewann völlig überraschend die deutsche Mannschaft die Goldmedaille im Team-Event.

Weltcup-Auftakt am 22./23. Oktober
Der Auftakt der alpinen Weltcup-Saison wird am 22. und 23. Oktober 2005 sein. Dann treten die Skistars zu zwei Riesenslaloms auf dem Rettenbachgletscher in Sölden (AUT) an. Zwei deutsche Orte werden im Winter 2005/2006 Weltcuprennen erleben. Die Herren fahren Ende Januar 2006 in Garmisch-Partenkirchen Speedrennen und die Damen sind eine Woche später in Ofterschwang, wo dann zwei Technik-Wettbewerbe anstehen.

Endgültiger Beschluss durch FIS-Vorstand
Am 21./22. Mai müssen diese Entscheidungen zwar noch bei der FIS-Vorstandssitzung endgültig beschlossen werden, doch kann man davon ausgehen, dass dies auch geschehen wird.