Der Adidas-Konzern trennt sich nach achtjähriger Zusammenarbeit von seiner 'Wintersport-Tochter' Salomon. Als Grund für den Verkauf von Salomon gab man bei Adidas unter anderem eine erneut deutlich reduzierte Nachfrage im Bereich des Wintersportbedarfs an. Adidas selbst will sich zukünftig mit Schwerpunkt anderen Geschäftsbereichen zuwenden (z.B. Golfsport, Bekleidung).

Geringer Gewinn
Bei einem Umsatz von 553 Millionen Euro brachte es die französische Tochterfirma (Salomon) im abgelaufenen Geschäftsjahr auf lediglich neun Millionen Euro Gewinn.

Amer Sports Corporation übernimmt Salomon
Als 'Abnehmer' für den 'schwächelnden' Franzosen steht der finnische Sportriese Amer bereits parat. Für 485 Millionen Euro geht Salomon an die Nordeuropäer. Damit vereint Amer zuküntig gleich zwei große Skihersteller unter einem Dach. Denn zur Amer Sports Corporation gehört bereits der österreichische Skigigant Atomic.

Amer nun größter Skihersteller der Welt - Atomic bleibt gelassen
Durch diesen Zukauf steigt Amer nunmehr zum größten Skihersteller der Welt auf. Bei Atomic sieht man diesen Einkauf zudem mit großer Gelassenheit. So glaubt der Atomic-Geschäftsführer Michael Schineis an eine sinnvolle Ergänzung beider Marken. So sieht er die Stärke der eigenen Firma Atomic im Bereich der Ski- und Bindungenentwicklung durch Salomon im Bereich der Ski-Schuhe optimal ergänzt.