Die North American Freeskiing Championships in Kirkwood, Kalifornien waren der letzte Stopp der International Freeskiing World Tour. Kirkwood bietet den Zuschauern, Athleten und der Jury ein gewaltiges Areal und dies wurde von den besten Freeskiern der Welt genutzt, um es zu einem spektakulären Big Mountain-Event zu machen. Nach den Freeskiern waren die Skicrosser in Kirkwood an der Reihe und fuhren einen Crossmax Series Event aus.

Überzeugende Vorstellung von Jamie Burge
In der Big Mountain Damen-Konkurrenz ging es wie bei den Herren ordentlich zur Sache. Schon in der Qualifikation war Jessica McMillan gut drauf und zeigte dies auch im Finale. Das wurde mit einem dritten Rang belohnt. Direkt vor ihr war Kit Deslaurier in Kirkwood zu finden. Sie schaffte bei allen Tourstopps der Serie einen Platz auf dem Podium und sicherte sich so zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg. Der Tagessieg allerdings ging an die vielleicht talentierteste Freeskierin im Moment. Jamie Burge gewann bereits in Les Arcs und stampfte in Kirkwood den kompletten Berg hoch und fuhr diesen dann unter Einsatz ihres Lebens grandios runter. Das brachte ihr den ersten Rang ein.

Garbiel schlägt Vorjahressieger
36 männliche Athleten qualifizierten sich für das Finale, von denen es lediglich elf in das Superfinale schafften. Sie alle standen oben auf dem Berg voller Adrenalin und wollten die beste Linie mit den spektakulärsten Tricks bieten, um zu gewinnen. Doch am Ende konnte nur einer den Sieg davontragen. Lokalmatador Craig Garbiel fuhr ohne Fehler den gefürchteten Berg hinunter, dreimal in Folge. Damit schlug er den Vorjahressieger Aurelien Ducroz aus Frankreich, der zwar die Klippen meisterhaft bezwang, jedoch Garbiel nicht schlagen konnte. Der dritte Platz ging an den Neuseeländer Hamish Acland.

Brett Buckles siegt bei den Damen im Skicross
Seriensiegerin Anik Demers konnte zum Abschluss der US-Skiercross Serie nicht gewinnen. Demers schaffte zwar den Sprung in das Finale, war dort allerdings nur Dritte. Schneller waren Suzan Dole, die Zweite wurde sowie Brett Buckles, die den Tagessieg davontrug. In der Gesamtwertung war jedoch Anik Demers nicht zu gefährden. Sie gewann die vier Rennen zuvor und holte sich so den Gesamtsieg.

Spannung pur bei den Herren
In der Herren-Konkurrenz konnten sich Eric Archer, Tyler Shepherd, Christian Cretier und Cody Smith für das Finale qualifizieren. Dort war dann Tyler Shepherd der Schnellste. Er verwies Cretier und Archer auf die Plätze. In der Gesamtwertung lag am Ende Eric Archer vorne gefolgt von Tyler Shepherd.