Zum Abschluss der Weltcup-Wettbewerbe der Herren gab es noch einmal ein spannendes Rennen. Den Slalom der Herren beim Weltcup-Finale in Lenzerheide (SUI) gewann in der Gesamtzeit von 01:22.82 Minuten ÖSV-Fahrer Mario Matt vor Alois Vogl (SC Zwiesel), der im Ziel 73 Hundertstel zurück war. Dritter wurde mit nur einer Hundertstel hinter Vogl der Österreicher Rainer Schönfelder.

Zwei Durchgänge in zwei Stunden
Durch starken Schneefall in der Nacht musste das Rennen am Sonntag zunächst verschoben werden. Dadurch kam es zu einem Novum im Weltcup. Da die beiden Durchgänge innerhalb von zwei Stunden absolviert werden mussten, wurde das Finale auf dem selben Kurs wie der erste Durchgang gefahren. Es wurde kein neuer Kurs ausgesteckt.

Matt verteidigt Führung
Bereits nach dem ersten Durchgang lag Mario Matt in Führung. Im Finale verteidigte er dann seinen Vorsprung und feierte so seinen ersten Saisonsieg. Doch direkt dahinter war Alois Vogl zu finden. Der DSV-Fahrer zeigte zwei gute Läufe und freute sich im Ziel über seinen dritten Podestplatz der Saison.

Alois Vogl mit erfolgreicher Saison
DSV-Fahrer Alois Vogl kann auf einen erfolgreichen Winter zurückblicken. Ihm gelang der Durchbruch zur absoluten Weltspitze im Slalom. Neben dem zweiten Platz in Lenzerheide gab es noch einen Saisonsieg in Wengen (SUI) und einen Podestplatz in Flachau (AUT). Im Slalom-Weltcup belegt Vogl damit den fünften Rang und hat sich dadurch eine gute Ausgangsposition für den nächsten Winter geschaffen.

Raich Disziplinensieger
Schon vor dem letzten Rennen hatte sich Benjamin Raich die kleine Kristallkugel im Slalom gesichert. In Lenzerheide ging es noch darum, wer ihn auf dem Siegerpodest einrahmen durfte. Dies gelang dann Rainer Schönfelder, der in Lenzerheide Dritter wurde und im Slalom-Weltcup auf den zweiten Gesamtrang kam. Drei Zähler dahinter landete Giorgio Rocca (ITA).

Miller völlig ohne Druck
Völlig ohne Druck konnte Bode Miller (USA) das letzte Rennen der Saison angehen. Er hatte sich bereits am Samstag die Krone aufgesetzt und den Gesamt-Weltcup für sich entschieden. Beim Slalomfinale attackierte er auch im ersten Lauf, doch ein großer Fehler im unteren Teil ließ ihn weit zurückfallen. Im zweiten Durchgang zeigte der US-Boy dann wieder seine ganze Klasse und fuhr noch auf den sechsten Rang vor.