Auch wenn der erste Tag leider noch unter keinem besonders guten Stern stand, konnten die Athleten des Deutschen Paralympic Skiteams bei der Abfahrt am 1. März in Kloster (SUI) Erfolge erringen.

Schlechte Sicht beim Training
Das Training für die Abfahrt konnte zwar durchgeführt werden, war aber auf Grund der, speziell bei den letzten Läufern, sehr schlechten Sicht und den eisigen Temperaturen, nur bedingt aussagekräftig. Beim zweiten Training herrschten optimale Sichtverhältnisse, wenn auch die Temperaturen mit ungefähr -25°C doch sehr frostig waren.

Gute Trainingsleistungen
Doch schon jetzt zeichneten sich bei unserem Team die ersten positiven Tendenzen ab. Reinhild Möller war nur knapp hinter den Erstplatzierten und auch Martin Braxenthaler hatte lediglich einen geringen Rückstand zur Spitze. Sehr erfreulich war das Ergebnis auch von Gerd Schönfelder, der in seiner Klasse die schnellste Zeit fuhr.

Beste Voraussetzungen für den Wettkampf
Jetzt galt es natürlich, die guten Ergebnisse auch im Rennen umzusetzen. Die äußeren Bedingungen hätten besser nicht sein können: Sonne von einem wolkenlosen Himmel, angenehme Temperaturen und eine perfekt präparierte Strecke.

Möller erfolgreich
Reinhild Möller konnte ihre guten Trainingsergebnisse bestätigen und erkämpfte sich bei den stehenden Damen mit einer sehr guten Fahrt den zweiten Platz. Gerd Gradwohl (Sehbehinderte) verlor im unteren Bereich wertvolle Zeit und vergab dadurch eine bessere Platzierung als den fünften Platz. Martin Braxenthaler (sitzende Klasse) wählte bei seiner Fahrt eine etwas zu weite Linie, erreichte aber trotzdem noch den fünften Platz. Auch bei Andy Wolff ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar und er lieferte eine sehr couragierte Fahrt ab und belegte am Ende den 14. Platz.

Pfefferle kann überzeugen
Einen großen Erfolg erreichte Markus Pfefferle (stehende Klasse), der sich mit einer technischen Glanzleistung den dritten Platz sicherte. Pech hatte leider Gerd Schönfelder: Er war auf dem besten Weg, die Bestzeit aus dem zweiten Training zu verteidigen, doch die Einfahrt in den Zielhang erwischte er zu direkt und flog so mit einem Riesensatz am vorletzten Tor vorbei. Matthias Uhlig erreichte mit ein paar Problemen den 29. Platz.

Sturz vor Voit geht glimpflich aus
Eine Schrecksekunde gab es noch bei Simon Voit. Unmittelbar vor dem Ziel bekam er einen Schlag und stürzte mit hoher Geschwindigkeit in den Zielbogen und die seitliche Begrenzung. Nach der ersten Prognose hat er sich aber außer einer schmerzhaften Skischuhrand-Prellung keine weiteren Verletzungen zugezogen.

Können die Athleten beim Super-G an Erfolge anknüpfen?
Als nächstes steht ein Super-G auf dem Programm und das Team ist sehr zuversichtlich, auch weitere Erfolge einfahren zu können.