Die Italienerin Nadia Fanchini hat der Junioren Ski-WM in Bardonecchia endgültig ihren Stempel aufgedrückt. In 02:21,34 Minuten gewann sie nach Gold und Silber in Abfahrt und Super-G nun auch die Riesenslalom-Konkurrenz. Zweite wurde Brigitte Acton aus Kanada (02:21,64 Min.) vor Michaela Kirchgasser (AUT, 02:21,73 Min.).

Zettel und Zahrobska ohne Medaille
Einige Favoritinnen konnten das Podest nicht erreichen. Kathrin Zettel aus Österreich verfehlte die Bronzemedaille um zwei Zehntel, Die Slalom-Siegerin Sarka Zahrobska aus Tschechien musste sich mit Platz fünf begnügen. Erneut ohne Medaille blieb auch US-Girl Resi Stiegler, die sich bei der Junioren-WM sicher mehr ausgerechnet hatte. Elena Fanchini ,die Schwester der heutigen Siegerin, konnte ihren zwei Medaillen im Riesenslalom kein Edelmetall mehr hinzufügen und wurde Sechste.

Zwei Deutsche in Top 15
Die DSV-Damen schlugen sich im Riesenslalom durchaus achtbar. Zwar konnte keine Deutsche um die Medaillen kämpfen, dennoch sorgten Carolin Fernsebner mit Platz zehn und Veronika Staber auf Rang 15 für ein ordentliches Resultat. Theresia Jocher landete im Ziel auf Platz 27 zwei Positionen vor Fanny Chmelar. Anna Rottmayr schied im Finale aus.

Gold und Silber für Österreich
Bei den Herren sorgten die ÖSV-Junioren für viel Jubel im Lager von Team Austria. Es gewann in 02:10,28 Minuten Michael Gmeiner , der bereits im Super-G ganz vorne gestanden hatte. Zweiter wurde Landsmann Florian Scheiber (02:10,55 Min.) vor dem Kanadier Stefan Guay (02:10,85).

Deutsche Junioren fahren hinterher
Für den DSV gab es hingegen keinen Grund zur Freude. Die drei DSV-Fahrer konnte mit den Besten nicht mithalten. So war Hannes Wagner als 36. bester Deutscher. Philipp Schmid belegte Rang 47, 49. wurde Andreas Strodl. Damit bleibt Deutschland bei dieser Junioren Ski-WM ohne Medaille.