Das Rennen um den Gesamt-Weltcup der Damen bleibt spannend. Janica Kostelic (CRO) hat bei der Kombination der Damen in San Sicario (ITA) zurückgeschlagen und sich den Sieg gesichert. Sie gewann in der Gesamtzeit von 02:19.35 Minuten vor Anja Pärson (SWE, 02:19.78 Min.) und Emily Brydon (CAN, 02:20.67 Min.). Monika Bergmann-Schmuderer gelang mit dem zwölften Rang die beste Platzierung für den DSV.

Erste Super-Kombination für die Damen
Nach den Herren in Wengen (SUI) feierten nun auch die alpinen Damen ihre Premiere der Super-Kombination. Am Vormittag wurde eine verkürzte Abfahrt gefahren und am Nachmittag stand ein Slalom-Durchgang auf dem Programm. Die beiden Zeiten wurden einfach addiert.

Kostelic legt Grundstein in der Abfahrt
Die Kombination wurde zum erwarteten Duell zwischen Janica Kostelic und Anja Pärson. Die Kroatin legte den Grundstein zum Sieg bereits in der Abfahrt, als sie das Feld deutlich hinter sich ließ und dort acht Zehntel auf die Schwedin herausfuhr. Diesen Vorsprung verteidigte sie im Slalom souverän und verwies Pärson auf den zweiten Rang. Damit gelang Kostelic bereits ihr 21. Weltcup-Sieg.

Gesamt-Weltcup bleibt spannend
Durch diesen Sieg hielt Kostelic den Kampf um den Gesamt-Weltcup weiter spannend. Pärson führt diese Wertung noch immer an, doch Kostelic kam bis auf 63 Zähler heran. Nun stehen nur noch die vier Rennen beim Weltcupfinale in Lenzerheide (SUI) an, welches vom 09. bis zum 13. März stattfindet.

Überraschung durch Brydon
Einen überraschend starken Slalom fuhr Emily Brydon. Die Speedfahrerin war nach der Abfahrt auf dem dritten Rang gelegen und konnte diesen auch im Slalom verteidigen. Während andere Abfahrerinnen zum Teil doch recht deutlich Zeit verloren, hielt die Kanadierin den Rückstand in Grenzen und wurde mit dem dritten Rang belohnt.

Bergmann-Schmuderer beste Deutsche
Drei deutsche Athletinnen gingen in der Kombination an den Start, von denen Monika Bergmann-Schmuderer als Zwölfte bestplatzierte Aktive war. Sie machte in ihrer starken Disziplin, dem Slalom, noch einige Plätze gut. Martina Ertl war nach der Abfahrt auf dem zwölften Platz und hatte gute Chancen auf eine vordere Platzierung. Doch im Slalom fädelte sie nach guter Zwischenzeit ein und schied aus. Hilde Gerg ging nach drei Jahren wieder in einer Kombination an den Start und nutzte die Abfahrt zum Testen der Olympia-Strecke von 2006 und des Materials. Sie wurde am Ende 23.

Drei US-Damen in den Top Ten
Ihre Klasse bewiesen auch die US-Damen. Gleich drei von ihnen waren am Ende unter den besten zehn zu finden. Dabei stach besonders Resi Stiegler heraus, die mit der zweitbesten Laufzeit im Slalom einen großen Satz nach vorne machte und Achte wurde. Beste Österreicherin war Nicole Hosp, die im Slalom nach vorne fuhr und im Endklassement Vierte war. Ihre Teamkollegin Renate Götschl war nach der Abfahrt gute Zweite, fiel dann aber im Slalom auf den siebten Rang zurück.