Alberto Tomba's Engagement als Promoter für die kommenden Olympischen Winterspiele in Turin hat ihn offensichtlich wieder an die guten alten Zeiten erinnert, als er selbst noch die olympischen Pisten unsicher machte.

Anknüpfen an alte Erfolge?
"Ich träume davon, zurückkommen und im nächsten Jahr in Turin wieder anzutreten", lies "Tomba la Bomba" jetzt verlauten. Das einzige, was den 38-jährigen von einer Teilnahme abhalte, seien seine fehlenden Weltcup-Punkte für die Olympia-Quali. "Vielleicht betreibe ich die falsche Sportart. Im Golf oder im Tennis wäre ein Comeback kein Problem", sponn er den Faden weiter.
Während seiner erfolgreichen Karriere hat Alberto Tomba unter anderem auch zwei mal Slalom-Gold bei den Winterspielen in Calgary 1988 gewonnen und eine weitere Goldmedaille in Val d'Isere mit nach Bologna gebracht.

"Der Wettbewerb ist leichter geworden"
Selbsbewusst wie eh und je ist sich Tomba sicher, dass er auch heute noch zu den Top fünf im Slalom gehören könnte. "Mir würden drei-vier Monate Training reichen und ich wäre wieder voll dabei." Mit den neuen Carving-Skiern sei der Wettbewerb schließlich auch viel einfacher als zu seiner aktiven Zeit. Ob das aktuelle Spitzenfahrer ähnlich sehen, is wohl eher fraglich - oder, Hermann Maier? Vielleicht ist es deshalb auch besser, dass es für den alten Hasen Tomba beim olympischen Träumen bleibt - eine eventuelle Niederlage gegen andere, nun, erfahrene Teilnehmer wie etwa einen Hubertus von Hohenlohe würde Tomba wohl nur schwer verkraften kraften.