Norwegen ist in Bormio mit einem starken Team vertreten. Daher mussten die Skandinavier die Teilnehmer des WM-Riesenslaloms am 9. Februar in einer internen Qualifikation ausfahren.

Aamodt schafft interne Qualifikation nicht
Nur zwei von vier Fahrern qualifizierten sich und dabei erwischte es einen ganz großen Namen: Kjetil Andre Aamodt hat es nicht geschafft. Statt dessen werden Bjarne Solbakken und Andreas Nilsen an den Start gehen dürfen. Gesetzt waren Lasse Kjus und Aksel Lund Svindal. Dabei hatte sich Aamodt noch bei der Kombination in guter Form gezeigt, ohne seinen Einfädler hätte er dort wohl die Silbermedaille gewonnen.

Seit 1991 nie ohne Medaille
Aamodt zeigte sich enttäuscht und muss nun auf den Slalom, sowie den Team-Wettbewerb hoffen. Bislang ist der Routinier bei Großereignissen äußerst erfolgreich gewesen: Insgesamt gab es 19mal Edelmetall für ihn, zudem hat er bei jeder Weltmeisterschaft seit 1991 mindestens eine Medaille gewonnen.