Die Saison 2004/2005 beim Jeep King of the Mountain endete, wie sie begann: blauer Himmel, Pulverschnee und actiongeladener Rennsport. Nach den Zwischenstopps in Telluride, Snowbird und Mount Snow fand das Finale der Serie am 5. Februar 2005 in Heavenly Lake Tahoe in Kalifornien statt. Vor mehreren hundert Zuschauern boten dabei wieder einmal hochdekorierte Athleten Rennsport vom Feinsten.

Martin Fiala im Gesamtklassement vorn
In der Skikonkurrenz der Herren konnte schließlich Martin Fiala aus Deutschland seinen Konkurrenten Markus Wittner aus dem österreichischen Team distanzieren und sicherte sich damit den Gesamtsieg bei der zwölften Auflage des King of the Mountain-Wettbewerbs.

Tyler Shepherd holt sich den Einzelsieg vor Wittner
Den Einzelsieg in Kalifornien sicherte sich bei den Herren Tyler Shepherd aus den USA, der zuvor bereits die Konkurrenz in Snowbird für sich entschieden hatte. Er besiegte im Finale den starken Österreicher Markus Wittner, nachdem er zuvor bereits Martin Fiala und den Kanadier Davey Barr ausgeschaltet hatte. Fiala reichte allerdings ein dritter Platz in Heavenly, um sich den Gesamtsieg in der Rennserie zu sichern. Sein Vorgänger, der Titelverteidiger Casey Puckett (USA) musste sich in Kalifornien mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Gutensohn nur von Huttary geschlagen
In der Damenkonkurrenz konnte sich Karin Huttary aus Österreich den Einzeltitel sichern. Sie besiegte im Finallauf die deutsche Teilnehmerin Katharina Gutensohn. Zuvor hatte Huttary sich gegen Kristina Duvillard (FRA)und Heidi Voelker (USA) durchgesetzt. Der dritte Platz ging an Franziska Steffen aus der Schweiz, die im kleinen Finale Duvillard hinter sich lassen konnte.

Jeep King: große Namen im Teilnehmerfeld sind Tradition
Vormals eine reine Abfahrts-Rennserie, kann der Jeep King of the Mountain mit seinem Ruf immer wieder die besten Athleten der Ski- und Snowboardszene für sich gewinnen. In seinen Siegerlisten finden sich auch zahlreiche ehemalige Olymiasieger, darunter Jean-Luc Cretier (1998 Nagano), Tommy Moe (1994 Lillehammer), Josef Polig (1992 Albertville), Pirmin Zurbriggen (1988 Calgary), Bill Johnson (1984 Sarajevo), Leonard Stock (1980 Lake Placid), und Franz Klammer (1976 Innsbruck).

Ergebnisse Ski Heavenly:
Herren:
1. Tyler Shepherd (USA)
2. Markus Wittner (AUT
3. Martin Fiala (GER)
4. Casey Puckett (USA)

Damen:
1. Karin Huttary (AUT)
2. Katharina Gutensohn (GER)
3. Franziska Steffen (SUI)
4. Kristina Duvillard (FRA)