Christoph Stark und Grischa Weber zeigten beim Parallel-Buckelpisten-Weltcup auf einer selektiven Piste in Deer Valley flüssige Fahrten mit kleinen Fehlern und konnten sich mit den Plätzen 22 und 24 leider nicht für das Nachtfinale qualifizieren.

Nachtfinale
In Deer Valley wurde der Parallelwettbewerb auf der olympischen Buckelpiste von 2002 ausgetragen. Die Olympiastrecke, auf der auch schon der Einzel-Weltcup stattfand, wurde dazu in zwei Korridore unterteilt. Im Vorlauf mussten sich die 31 Damen und 49 Herren aus 17 Nationen in einem der zwei Korridore mit einem Einzellauf für das Finale der besten 16 qualifizieren. Das Finale wurde dann bei Dunkelheit um Punkt 18.00 Uhr im Parallelformat auf der taghell erleuchteten, 235 Meter langen und 28 Grad steilen Piste gestartet. Für die Finalisten war vom ersten Dual an volle Konzentration gefragt, da das Rennen im einfachen KO-System ausgetragen wurde.

Kleiner Fehler kostet Stark Finaleinzug
Der Sportsoldat Christoph Stark hatte sich nach seinem 17. Platz vom Donnerstag, als er den Endlauf um einen hundertstel Punkt verpasst hatte, einen fehlerfreien Lauf und einen Finalplatz unter den besten 16 Herren zum Ziel gesetzt. Christoph meisterte den oberen Abschnitt bis zur ersten Schanze, an der er einen hohen, weiten Backflip Cross sprang, sehr flüssig. Nach der Landung fand er nicht gleich wieder in den Rhythmus und musste mit einem Bremsschwung korrigieren. Dieser Fehler kostete ihn wichtige Technikpunkte, die er auch mit einer engagierten Fahrt im Mittelteil und einem guten Vierfachtwist an der zweiten Schanze nicht wieder gutmachen konnte. Der Starter des SC Tiefenbach landete mit 22,60 Punkten auf dem für ihn unbefriedigenden 22. Platz.

Niedrige Bewertung für Weber
Der Tiefenbacher Grischa Weber schaffte es nicht, seinen Lauf ganz fehlerfrei ins Ziel zu bringen. Im oberen Teilstück bis zur ersten Schanze, an der er einen hohen, exzellent bewerteten Helikopter riskierte, demonstrierte er eine saubere Technik. Auch im Mittelstück sammelte der Sportsoldat viele Technikpunkte, nachdem er den Helikopter problemlos landen und flüssig in den großen Buckeln weiterfahren konnte. Den Dreifachtwist an der zweiten Schanze konnte er nach einem kleinen Fehler in der Anfahrt, der ihn leicht aus dem Gleichgewicht brachte, nicht mit voller Spannung komplett ausführen. Die zwei Sprungkampfrichter werteten den Sprung sehr niedrig, so dass Grischa sich mit 22,39 Punkten und dem 24. Platz zufrieden geben musste.

Blöchl kann Lauf nicht beenden
Der für den ESV Mitterskirchen startende Sportsoldat Gerhard Blöchl konnte heute seinen Lauf nach einem großen Fehler in der Landung des ersten Sprunges nicht beenden. Gerhard bewältigte den ersten Abschnitt bis zu seinem Backflip Cross, bei dem er mit etwas wenig Geschwindigkeit über die Schanze gegangen war, problemlos. Aufgrund des kurzen Landepunktes gelang es ihm nicht, den ersten Buckel zentral auszugleichen. Gerhard versuchte noch seine Rücklage mit einem großen Schwung zu korrigieren. Aber um einen kapitalen Sturz zu vermeiden, musste er dann doch die Piste verlassen.

Nächster Wettkampf in Japan
Der nächste Buckelpisten-Weltcup findet am 05. und 06.02.2005 in Inawashiro / Japan statt. Informationen zum Terminplan sind auf der Webseite des Internationalen Skiverbandes FIS unter www.fis-ski.com zu finden. Weitere Infos und Wissenswertes zum Thema Buckelpistenfahren gibt es auf: www.freestyleteam.de