Um aus einem verschlafenen 4000-Seelen-Nest eine WM-Stadt zu machen, braucht es zwei Dinge: ein halbes Jahr Zeit und 180 Millionen Euro. Diese unglaubliche Summe wurde investiert, um Skianlagen und Infrastruktur in Bormio auf Vordermann zu bringen.

Bormio - das "Kitzbühel der Lombardei"
Seit der letzten WM in der Region 1985 hat sich einiges getan - inzwischen zieht das Dorf in der Lombardei jedes Jahr zehntausende Skibegeisterte an. Trotz Liften, die vor der Modernisierung in diesem Jahr teilweise 30 Jahre alt waren.

"Mehr Zeit wäre nicht unrecht gewesen"
Es war das erklärte Ziel der Veranstalter, das Tal zu neuem Leben zu erwecken. "Ein bißchen mehr Zeit wäre uns zwar nicht unrecht gewesen", erklärt Generaldirektor Giuseppe Bonseri und verweist zum Beispiel auf die nach wie vor unfertige Talstation in Santa Caterina, wo die Damenläufe der WM ausgetragen werden.

Verkehrsordnung geändert
Während die Pisten auf durchweg positive Reaktionen stießen, hatte die problematische Verkehrssituation beim Damen-Weltcup Anfang Januar für Kritik an den Veranstaltern gesorgt. Doch darauf hat die Region reagiert: die allgemeine Verkehrsordnung wurde eigens für die Dauer der WM geändert, so dass man sich in Bormio und Santa Caterina besser zweimal vergewissert, ob man nicht im Halteverbot parkt...