Wer sich im Todtnauer-Ferienland oder am Feldberg auskennt, hat die sogenannte Hinterwaldabfahrt entweder im Winter mit den Skiern, im Sommer mit dem Bike, zu Fuß als Wanderer oder mit den Nordic-Walking-Stöcken sicher schon einmal bewältigt. In diesem Winter wird der älteste Skiclub Deutschlands, der SC Todtnau, nun ein ursprünglich vereinsinternes Rennen für Teilnehmer aus ganz Deutschland veranstalten.

Start auf dem Grafenmatthöchst, Ziel in Todtnau
Am Samstag, den 19. Februar, wird dieses mit Spannung erwartete Spektakel stattfinden. Die Abfahrt wird um 13 Uhr auf dem 'Grafenmatthöchst' in einer Höhe von 1376 Metern gestartet. Jeweils zwei Teilnehmer werden immer gleichzeitig in das Rennen geschickt. Die Strecke führt am Leistungszentrum Herzogenhorn vorbei zum Bernauerkreuz, an der Tholus-Quelle vorbei den Mauswald hinab ins Wiesental, wo sich das Ziel im auf 640 Metern gelegenen Todtnau, direkt an der B 317 befindet.

Längste Abfahrt Deutschland über 9.300 Meter
Mit einer Länge von etwa 9.300 Metern und einem Höhenunterschied von 736 Metern ist dieses, in dieser Form erstmalig ausgetragene Rennen sicher eine Herausforderung die viele begeisterte Skifahrer. Die Verantwortlichen des Skiclubs haben sich wie immer etwas besonderes einfallen lassen: So kann an diesem Infernorennen jeder ab dem Jahrgang 1991 teilnehmen, der eine Athletenerklärung bei der Startnummernausgabe unterschreibt! Das Tragen eines Helmes ist Pflicht!

Infernoparty als krönender Abschluss
In der Meldegebühr beinhaltet ist der Eintritt für die nach dem Rennen stattfindende Infernoparty mit Tombola und die Siegerehrung. Ebenso bekommen alle Starter einen Essens- und Getränkebon und ein kleines Andenken an ihre Teilnahme.
Bei den Herren und Damen werden je zehn Jahrgänge zu einer Klasse zusammen gelegt, des weiteren werden die Klassen S 14 und Jugend-Gesamt gewertet. Bei der Siegerehrung wird es eine Einzel- und eine Mannschaftswertung geben, wobei die Gesamtsieger zusätzlich einen Wanderpokal erhalten. Da an diesem Tag die Überquerung des Feldbergpasses nicht möglich ist, ist für die Teilnehmer nach der Besichtigung und dem Rennende ein Bustransfer zu Talstation am Ahornbühl eingerichtet!