Zum Abschluss der Übersee-Tour des Weltcups der Behinderten Skisportler hat das deutsche Skiteam erneut einige gute Platzierungen eingefahren. Dabei erlaubten die Bedingungen im kanadischen Kimberley nur die Durchführung eines Super-G.

Wechselnde Lichtverhältnisse und harte Piste
Nach drei Tagen, an denen das Wetter mit warmen Temperaturen, Regen und komplett durchweichter Piste die Rennen verhinderte, ermöglichten plötzlich sinkende Temperaturen am letzten Tag doch noch ein Rennen. Auf der griffig harten Piste konnte ein Super-G durchgeführt werden. Der Kurs war schön flüssig gesetzt. Allerdings waren die Sichtverhältnisse sehr wechselhaft, da sich sonnige Abschnitte mit sehr diffusem Licht abwechselten. Mit drei Podiumsplätzen durch Reinhild Möller, Martin Braxenthaler und Gerd Schönfelder hatte das deutsche Team wieder hervorragende Platzierungen.

Möller, Schönfelder und Braxenthaler auf dem Podest
In der Klasse der stehenen Damen erreichte Reinhild Möller den dritten Platz. Bei den Herren siegte einmal mehr Gerd Schönfelder vor Walter Lackner (AUT) und
George Sansonetis (USA). Martin Braxenthaler (sitzende Klasse) ging das Rennen etwas verhalten an und konnte trotzdem mit einer guten Fahrt den dritten Platz erreichen. Schneller waren lediglich Christopher Devlin-Young (USA) und Harald Eder (AUT).

Positives Fazit der Überseetour durch Trainer Folger
Gerd Gradwohl hatte bei den Sehbehinderten weniger Glück, weil er mit seinem Guide nach einem Geländeübergang an einem Tor vorbeifuhr. Matthias Uhlig und Simon Voit hatten das Pech, daß sie bei sehr diffusem Licht starten mußten. Zu diesem Nachteil kamen noch kleinere Fehler dazu, so daß sie nicht über Platz 27 und 29 hinauskamen. Trainer Klaus Folger zeigte sich beim Rückflug mehr als zufrieden mit den Platzierungen seiner Athleten bei den Rennen in Übersee.