Jede Menge Neuschnee und heftige Winde waren die Vorboten des Rennens der weltbesten Skifahrer in der Jeep King of the Mountain Serie. Das actiongeladene Finale fand am Mount Snow Resort in Vermont (USA) am 23. Januar 2005 statt.

16 Top-Fahrer fahren um 75.000 Dollar Preisgeld
Unter blauem Himmel und bei Sonnenschein trat das 16-köpfige Teilnehmerfeld an, bestehend aus Skifahrern aus den USA, Österreich, Kanada, Frankreich und Deutschland mit sechs zusätzlichen Qualifikanten. Sie stellten sich eisigen Temperaturen und dem einzigartigen, Y-förmigen Kurs - für die Ehre und das Rekordpreisgeld von 75.000 US-Dollar.

Puckett siegt nach hartem Kampf gegen Fiala
In der Herren-Skikonkurrenz konnte der Vorjahres-Gesamtsieger Casey Puckett aus dem US-Team den Sieg davontragen - nach einem harten Kampf mit seinem Finalgegner, dem aktuell Gesamtführenden Martin Fiala aus der deutschen Mannschaft. Puckett kam in die zweite Runde, nachdem der Italiener Josef Polig aus Vipiteno, Goldmedaillengewinner bei der Winterolympiade 1992 in Albertville, wegen einer Knieverletzung aufgeben musste. Darauf gewann Pucket sein Rennen gegen den Vertreter aus Österreich, Markus Wittner, bevor es zum Showdown mit Fiala im Finale kam. Dieser hatte zuvor mit einem überzeugenden Sieg über Davey Barr aus Kanada das Finale erreicht. Wittner konnte im kleinen Finale den dritten Platz sichern.

Saisonhöhepunkt in Kalifornien
Es folgt als nächster Wettbewerb in der Jeep King of the Mountain Serie das große Saisonfinale in Heavenly Resort in Lake Tahoe, Kalifornien. Der Höhepunkt wird am 4. und 5. Februar ausgetragen.

Ergebnisse Ski Vermont:
Herren:
1. Casey Puckett (USA) - 100 Punkte
2. Martin Fiala (GER) - 90 Punkte
3. Markus Wittner (AUT) - 80 Punkte
4. Davey Barr (CAN) - 70 Punkte