Bei furchtbar wechselhaftem Wetter (Nebel, Schnee, Regen..) hatte das Deutsche Paralympic Skiteam alpin auch im zweiten Rennen in Steamboat (USA) wieder Anlass zum Feiern. Bei sehr widrigen äußeren Bedingungen konnte Nachwuchsfahrerin Andrea Rothfuss in der Klasse der Stehenden ihren Erfolg vom Vortag sogar noch toppen. Mit dem Sieg im Riesenslalom hat die erst fünfzehnjährige Andrea ihr erstes Weltcuprennen gewonnen. Ihre gleichaltrige Teamkollegin Theresa Kempfle erreichte einen ebenfalls hervorragenden vierten Platz. Reinhild Möller erreichte den dritten Rang.

Schönfelder und Braxenthaler mit Siegen
Auch die Topstars des deutschen Teams waren wieder ganz vorne zu finden. Martin Braxenthaler hat seine Klasse (sitzend) ebenfalls mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Mit zwei fast fehlerlosen Läufen legte Braxenthaler den Grundstein für seinen Sieg. Auch Gerd Schönfelder zeigte in der Klasse der Stehenden, dass er mit diesen schwierigen Verhältnissen bestens zurechtkam. In beiden Läufen fuhr er Bestzeit und holte sich damit den verdienten Sieg.

Unglücklicher Verlauf für Uhlig und Voit
Pech mit dem Wetter hatten dagegen Matthias Uhlig und Simon Voit. Bei sehr ungünstigen Bedingungen schieden sie bereits im ersten Lauf aus. Gerd Gradwohl erreichte bei den Sehbehinderten den sechsten Platz und war nicht ganz zufrieden. Ähnlich erging es Christiane Singhammer in der Sitzenden Klasse, die zwar den vierten Platz erreicht hat, aber nicht ganz mit sich zufrieden war.