Die Slowenin Tina Maze durfte am Ende auf der 'Deborah Comagnoni'-Piste im italienischen Santa Caterina jubeln. Sie gewann die Riesenslalom-Generalprobe zur Ende Januar an gleicher Stelle startenden alpinen Ski-WM in souveräner Manier.

Deutlicher Vorsprung
Tina Maze benötigte für die zwei Durchgänge insgesamt 02.36.78 Min. und profitiert zudem vom dem Ausfall der Österreicherin Nicole Hosp, die nach dem ersten Durchgang nur knapp hinter Maze auf Rang zwei lag. So gingen die beiden weiteren Podiumsplätze an die kanadischen Läuferinnen Genevieve Simard (02.37.94 Min.) und Allison Forsyth (02.38.00 Min.).

ÖSV-Damen patzten im Finale
Für die ÖSV-Damen, die gleich mit neun Fahrerinnen im Finale vertreten waren, verlief der zweite Durchgang nicht wie erhofft. Mit Nicole Hosp, Renate Götschl und Marlies Schild schieden gleich drei Athletinnen nach Fahrfehlern aus und auch die weiteren ÖSV-Teilnehmerinnen konnten die guten Ausgangspositionen des ersten Durchgangs nicht nutzen. So wurde 'Altmeisterin' Michaela Dorfmeister schließlich als Achtplatzierte beste Österreicherin.

Fanchini mit starker Vorstellung
Eine starke Vorstellung zeigte bei ihrem Heimspiel die Italienerin Nadia Fanchini. Sie erreichte mit Startnummer 62 zunächst das Finale der besten 30 und belegte dort zeitgleich mit Elisabeth Görgl den elften Platz.

Nur Riesch im Finale dabei
Das DSV-Team konnte einmal mehr in der Disziplin Riesenslalom keine Akzente setzen. Einzig Maria Riesch (SC Partenkirchen) zeigte eine ansprechende Leistung. Die DSV-Nachwuchhoffnung lag nach dem ersten Durchgang aussichtsreich auf Rang sechs, doch ein Fahrfehler im unteren Teil des Finales kostete eine bessere Platzierung. Maria Riesch kam im Gesamtklassement so nur auf den 14. Rang. Alle anderen fünf DSV-Fahrerinnen blieben hinter den Möglichkeiten zurück und verpassten den Finaldurchgang. Insbesondere Martina Ertl (SC Lenggries) hatte im Vorfeld sicherlich mit einer Finalteilnahme gerechnet.