Die DSV-Damen hatten beim Super-G in St. Moritz (SUI) allen Grund zum Jubeln. Gleich vier Skirennläuferinnen von ihnen konnten sich bei besten Bedingungen im Schweizer Nobel-Skiort unter den besten 20 platzieren. Hilde Gerg gewann am Ende das Rennen in der Zeit von 01:14.95 Minuten vor Lindsey Kildow (USA, 01:15.32 Min.) und einer weiteren DSV-Fahrerin mit Maria Riesch (01:15.40 Min.).

Gerg im Super-G-Weltcup vorne
Hilde Gerg ist für den DSV auch weiterhin eine Bank in dieser Saison. Mit ihrem zweiten Saisonsieg übernahm sie zudem die Führung im Super-G-Weltcup. Sie hat nunmehr 276 Punkte auf ihrem Konto und zählt in dieser Verfassung in den Speedrennen zu den ganz großen Favoritinnen für die Weltmeisterschaft Ende Januar in Bormio (ITA).

Tolles Comeback von Riesch
Nicht nur Hilde Gerg hatte im Zielraum gut lachen. Auch Maria Riesch wusste bei ihrem Comeback zu glänzen. Sie startete das erste Mal seit ihrer Schulterverletzung Mitte November im Weltcup und fuhr ebenfalls ein grandioses Rennen. Am Ende langte es für die 20-Jährige zu einem hervorragenden dritten Rang.

Haltmayr und Ertl in den Top 20
Das gute Mannschaftsergebnis rundeten Petra Haltmayr und Martina Ertl ab. Haltmayr kann ihre gute Form konservieren und fährt derzeit mit viel Selbstbewusstsein. In St. Moritz fuhr sie so zum wiederholten Male in dieser Saison in die Top Ten und wurde Achte. Auch Martina Ertl war am Ende mit ihrer Leistung zufrieden und erreichte den 19. Platz. Isabelle Huber sowie Gina Stechert schieden aus und Stefanie Stemmer wurde 53.

Poutiainen weiter vorne
Im Gesamt-Weltcup führt weiterhin die Finnin Tanja Poutiainen mit 441 Punkten, die beim Super-G verletzungsbedingt nicht an den Start ging. Sie will aber beim Riesenslalom am Mittwoch an gleicher Stelle wieder mit dabei sein. Beste Deutsche ist Hilde Gerg, die bereits 336 Zähler auf ihem Konto hat.