Das Deutsche Paralympics Skiteam alpin absolvierte im Pitztal seine letzten Trainingstage vor den ersten Europacuprennen. Bei optimalen Schnee- und Wetterbedingungen wurde nochmals im Slalom und Riesenslalom an der Technik gefeilt.

Gesamte Mannschaft im Pitztal
Für die ersten Rennen fand sich die gesamte Mannschaft auf dem Pitztaler Gletscher ein. So stießen auch Markus Pfefferle, vierfacher Champion der letzten Weltmeisterschaften der Körper- und Sehbehinderten in der Wildschönau und Frank Pfortmüller, Bronzemedaillengewinner der WM, zum Team dazu. Am ersten Tag wurde unter der Regie der Trainer Karl Lotz, Jan Smejkal und Maren Goll nochmals Slalom trainiert. Frank Rimann wollte es wohl besonders genau wissen und musste mit aufgeplatzter Oberlippe ins Tal zurückkehren. Dies war jedoch kein Hindernis für ihn, am nächsten Tag im Riesenslalomtraining wieder anzugreifen.

Laktatmessungen durch Teamarzt Dr. Hartmut Stinus
Neben den schon beim Team bekannten wissenschaftlichen Untersuchungen der TU München wurden dieses Mal auch Laktatmessungen bei den Athleten durch den Teamarzt Dr. Hartmut Stinus durchgeführt. Die Ergebnisse sollen Informationen über die körperliche Beanspruchung im Training und bei den Rennen geben. Außerdem lassen sie Aussagen zu über den aktuellen Trainingszustand der Athleten. Dr. Hartmut Stinus wird die Laktatabnahmen auch bei den bevorstehenden Rennen fortführen.