Am Ende strahlte der Österreicher Benjamin Raich - denn er hatte im Slalom-Finale die Nerven behalten und den führenden Fahrer des 1. Durchgangs - Rainer Schönfelder (ebenfalls ÖSV) - noch den Sieg entreißen können. Auch der Italiener Giorgio Rocca schob sich noch vor Schönfelder, der sich letzlich mit dem dritten Rang zufrieden geben musste. Raich siegte in der Gesamtzeit von 01.51.06 Min. vor Giorgio Rocca (01.51.27 Min.) und Rainer Schönfelder (01.51.55 Min.)

Raich mit starkem Finaldurchgang
Gerade im Finale zeigte der Tiroler Allrounder seine ganze Klasse und legte eine fehlerfrei Fahrt hin. Rainer Schönfelder unterliefen hingegen einige kleinere Fehler, die ihn den Sieg kosteten. Auch Manfred Pranger (AUT) lag zunächst als Viertplatzierter aussichtsreich im Rennen. Doch auch er 'schwächelte im Finale und fiel auf den siebten Rang zurück. Damit konnte Raich in der Weltcuppunkte-Wertung Boden gutmachen, zumal der Weltcup-Führende Bode Miller (USA) nach dem Aus im Riesenslalom nun auch im Slalom die Segel bereits im ersten Durchgang streichen musste.

Felix Neureuther auf dem Vormarsch
Der DSV-Slalomfahrer Felix Neureuther (SC Partenkirchen) konnte sich mit einem ausgezeichneten Finaldurchgang vom elften Platz noch auf den sechsten Rang vorschieben. Der im Endergebnis zunächst vor Neureuther gelistete Norweger Aksel Lund Svindal (NOR) wurde hingegen nachträglich per Fernsehbeweis wegen eines Einfädlers disqualifiziert. Neureuther hatte sich als einziger der drei im ersten Durchgang angetretenen DSV-Teilnehmer für das Finale der besten 30 Athleten qualifizieren können. Alois Vogl (SC Zwiesel) und Stefan Kogler verpassten den 'Cut'.

Für die Herren geht es nun am kommenden Wochenende mit einem Riesenslalom und einer Abfahrt in Val d'Isere (Frankreich) weiter.