Lasse Kjus hat den Riesenslalom der Herren in Beaver Creek (USA) gewonnen. Der Norweger siegte in der Gesamtzeit von 02:29.82 Minuten vor Hermann Maier (AUT, 02:30.27 Min.) und Benjamin Raich (AUT, 02:30.46 Min.). Die beiden DSV-Starter Andreas Ertl und Felix Neureuther waren nicht im Finale dabei.

Miller schon im ersten Durchgang draußen
Der Seriensieger der ersten Rennen, Bode Miller aus den USA, konnte in seiner Paradedisziplin diesmal nicht glänzen. Schon im ersten Durchgang wurde er ausgehoben und schied aus. Dennoch ist der US-Boy im Gesamt-Weltcup nach wie vor deutlich in Front.

Favoriten nutzen Chance
Durch Millers Ausfall witterten die Favoriten Morgenluft und nutzten dann auch ihre Chance. So konnte sich Hermann Maier (AUT), der bisher mit seinen Leistungen alles andere als zufrieden war, über einen zweiten Platz in seiner eigentlich schwächeren Disziplin freuen. Auch Benjamin Raich zeigte eine gute Leistung und kam ebenfalls auf das Podest als Dritter.

Kjus wieder da
Doch einer überragte an diesem Tag alle. Der Norweger Lasse Kjus war lange verletzt, doch scheint er pünktlich zum Höhepunkt der Saison, der Weltmeisterschaft Ende Januar in Bormio (ITA), in Form zu kommen. Noch Ende Oktober schaffte er in Sölden nicht einmal die Qualifikation, um in Beaver Creek alle zu düpieren und einen weiteren Weltcup-Sieg einzufahren. Mit der Laufbestzeit im Finale schob er sich an allen Favoriten vorbei und gewann das Rennen. Der nach dem ersten Durchgang führende Christoph Gruber (AUT) schied im Finale aus und verpasste so den Sieg.

Kein DSV-Fahrer im Finale
Wie schon beim Auftakt in Sölden erreichte kein deutscher Fahrer das Finale der besten 30. Andreas Ertl schied aus und Felix Neureuther kam bei seinem Saisonstart auch nicht mit der Piste zurecht und landete im hinteren Feld des Klassements.

Slalom am Sonntag
Am Sonntag steht der vierte und letzte Wettbewerb in Beaver Creek an. Dann kommen noch einmal die Techniker zum Zuge und werden einen Slalom austragen.