Showtime auf der 'Birds of Prey'-Strecke im amerikanischen Beaver Creek. Die Abfahrt der Herren geriet zu einer Galavorstellung des US-Skiteams. Bode Miller ließ seinem zweiten Platz im Super-G vom Vortag nunmehr in eindrucksvoller Manier einen weiteren Sieg in der noch jungen Saison folgen. Er gewann auf der anspruchsvollen Strecke in der Zeit von 01.39.76 Min. vor seinem Landsmann Daron Rahlves (01.39.92 Min.) und dem Österreicher Michael Walchhofer (01.40.15 Min.). Die beiden Schweizer Bruno Kernen und Didier Cuche sorgten aus Sicht der Eidgenossen mit den Plätzen vier und fünf für ein gutes Resultat.

Miller in anderer Liga
Bode Miller fährt in diesen Tagen in einer anderen Liga. Souverän meisterte er auch bei dieser Abfahrt in ruhiger Fahrweise die Schlüsselstellen und glänzte insbesondere mit einem starken Schlussabschnitt auf der 2725 Meter langen Strecke. Schon jetzt führt er mit 480 Punkten überdeutlich in der Weltcup-Gesamtwertung und die Konkurrenz kann nur hinterherfahren.

Maier im eigenen Wohnzimmer besiegt
Schon achtmal konnte Hermann Maier in seiner langen Karriere auf der 'Birds of Prey' siegen und nennt diese Strecke zurecht sein Wohnzimmer. Doch in diesem Jahr war Miller für Maier in Beaver Creek eindeutig zu stark. Der 'Herminator' verlor gerade im unteren Streckenabschnitt an Zeit und musste sich mit dem für ihn unbefriedigenden zehnten Platz begnügen.

DSV-Duo nicht in den Punkten
Für Florian Eckert und Max Rauffer endete die Abfahrt von Beaver Creek jenseits der Weltcuppunkte. Florian Eckert schrammte dabei mit Platz 33 knapp am 30. Platz vorbei, während Max Rauffer, der mit Startnummer zwei ins Rennen gegangen war, nur den 45. Rang im Endergebnis belegte.