Die Finnin Tanja Poutiainen hat am Sonntag in Aspen den zweiten Slalom der Damen gewonnen. Sie siegte in der Zeit von 01:50.77 Minuten vor der jungen Italienerin Manuela Mölgg (01:51.98 Min.) und der US-Amerikanerin Kristina Koznick (01:52.14 Min.). Beste Deutsche im Gesamtklassement war Martina Ertl auf dem 13. Rang.

Schlechte Piste sorgt für viele Ausfälle
Über Nacht hatte es wieder stark geschneit in Aspen, und auch während des Rennens fiel noch Schnee. Dadurch wurde die Piste stark in Mitleidenschaft gezogen und viele Läuferinnen taten sich sichtlich schwer mit der Strecke. So wurde der zweite Slalom der Saison zu einem wahren KO-Rennen. Fast 30 Athletinnen, die an den Start gingen, schieden aus. Von den Ausfällen war unter anderem auch Anja Pärson (SWE) betroffen, der es somit nicht gelang ein Rennen in Aspen zu gewinnen.

Zweikampf Poutiainen-Kostelic
Nach dem ersten Durchgang bahnte sich erneut das Duell der beiden Aspen-Siegerinnen Poutiainen und Janica Kostelic (CRO) an. Sie führten vor dem Finale das Feld an und Poutainien übernahm dann auch als vorletzte Fahrerin im Finale die Führung. Kostelic folgte ihr, stürzte aber schon nach wenigen Sekunden ihres Laufes und schied aus. Damit war für Poutiainen der Weg frei für den Sieg. Dies war ihr dritter Weltcup-Sieg insgesamt und ihr zweiter an diesem Wochenende.

Ertl einzige DSV-Fahrerin in den Punkten
Wie schon am Freitag war es an Martina Ertl, als einzige DSV-Athletin für Weltcup-Punkte zu sorgen. Die Lenggrieserin kam nach zwei nicht perfekten Läufen auf dem 13. Rang in Ziel, heimste damit aber weitere wichtige Weltcup-Punkte ein. Annemarie Gerg hatte sich als Neunte für das Finale qualifiziert, schied dort jedoch nach einem Konzentrations-Fehler aus.

Schwarzer Tag für ÖSV-Damen
Ein schwarzen Tag erlebten die ÖSV-Damen. Im Finale war nur Sabine Egger dabei, die am Ende den 10. Platz belegte. Die weiteren acht Athletinnen fielen zum Teil aus oder konnten sich wie Renate Götschl nicht für den Finaldurchgang qualifizieren. So musste die Athletin aus der Steiermark als 31. des ersten Durchgangs im Finale zuschauen ohne selbs eingreifen zu können. Marlies Schild, Nicole Hosp und Elisabeth Görgl schieden allesamt aus. Dabei verletzte sich Hosp auch noch und wurde ins Krankenhaus transportiert. Sie erlitt bei ihrem Sturz Blutergüsse und eine schwere Hüftprellung.

Auch DSV-Damen ausgefallen
Auch die DSV-Damen hatten einen prominenten Ausfall zu beklagen. Monika Bergmann-Schmuderer hatte eigentlich mit Startnummer zwei eine gute Ausgangsposition im ersten Durchgang, schied jedoch kaum auf die Piste gestartet nach einem Fahrfehler aus. Kathrin Hölzl konnte sich nach einem großen Fehler im oberen Teil nicht für das Finale qualifizieren.