Janica Kostelic bewies im Schneetreiben von Aspen, dass sie nach ihrer Verletzungspause wieder auf dem Weg zur absoluten Weltspitze ist. Die Dreifach-Olympiasiegerin von Salt Lake City 2002 zeigte insbesondere im Finale eine starke Leistung und siegte in der Gesamtzeit von 01.43.70 Minuten vor der amtierenden Gesamt-Weltcupsiegerin Anja Pärson (SWE), die in 01.44.97 Min. die zwei Durchgänge bewältigte. Dritte wurde die Siegerin des Riesenslaloms von Aspen Tanja Poutiainen aus Finnland (01.45.02 Min.). Nicole Hosp aus Österreich verpasste als Vierte trotz guter Leistung knapp das Siegerpodest.

Gerg und Bergmann-Schmuderer zeitgleich
Annemarie Gerg (SC Lenggries) und Monika Bergmann-Schmuderer (SpVgg Lam) konnten im Verlauf der beiden Durchgänge beinahe nahtlos an die guten Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Gerg lag nach dem ersten Durchgang sogar auf Rang Fünf, Bergmann-Schmuderer zeigte hingegen den besseren zweiten Durchgang; schließlich wurde es für beide DSV-Damen in der Endabrechnung der geteilte siebte Rang, den sie sich zudem mit der Italienerin Nicole Gius teilen mussten.

Auch Ertl im Finale dabei
Auch Martina Ertl (SC Lenggries) schaffte als 12. des ersten Durchgangs den Sprung in das Finale. Doch sie kam mit dem zweiten Lauf nicht ganz so gut zurecht und rutschte nach einer durchwachsenen Final-Fahrt im Gesamtklassement auf Rang 20 zurück. Kathy Hölzl verpasste in Durchgang eins den 'Cut' der besten 30 Fahrerinnen.

Am Sonntag steht gleich ein weiterer Slalom der Damen in Aspen auf dem Programm.