Der norwegische Ski-Star Kjetil-Andre Aamodt konzentriert sich in den kommenden Weltcuprennen auf Abfahrt und Super-G. In diesen Disziplinen will Aamodt seine Rekord-Medaillenbilanz von bisher 19 Stück bei den Weltmeisterschaften in Bormio aufbessern. "In Abfahrt und Super-G sind die Bewegungen weniger abrupt, das hat im Training am besten geklappt", erklärte der 33-Jährige, der seit einem im Oktober 2003 in Sölden erlittenen Knöchelbruch kein Weltcup-Rennen bestritten hat.

Ende Januar in Topform
Ende Oktober ist Aamodt in Sölden nicht gefahren und zumindest bis Januar will er keine Riesenslaloms und Slaloms bestreiten. Die Rehabilitation nach der Verletzung war lang und schmerzvoll, im Training gibt es immer noch Probleme. "Es wäre unrealistisch zu glauben, dass ich gleich in Übersee sehr stark sein werde, aber im Januar und im Februar bei der WM besteht eine gute Chance, dass ich wieder zu den Besten gehöre", erklärte der Doppel-Olympiasieger von Salt Lake City.

Quelle: www.tirol.at