Die Sensation ist nun perfekt: Marathon-Skiweltrekordhalter Christian Flühr (31, SK Oberhausen) tritt in diesem Winter nicht wie geplant am 15. Dezember 2004 in Gaal/Steiermark gegen einen Österreicher an, sondern wird im oberbayrischen Oberaudorf an den Start gehen. Nach vier Weltrekordfahrten in Österreich wird es vom 15.-23.12.2004 erstmals zum 'Heimspiel' in Deutschland kommen.

Ziel: Neue Weltbestleistung
Zwischen den Bergbahnen am Hocheck, der Gemeinde Oberaudorf und Christian Flühr kam es in den vergangenen Tagen zu intensiven Gesprächen, die dazu führten, dass nun die 5. Weltrekordfahrt des Deutschen nicht im Ausland stattfindet. Insgesamt will der Extremsportler 192 Stunden ohne jede Pause vom 15. bis zum 23. Dezember 2004 am Hocheck auf den Skiern stehen. Seine bisherige Weltbestleistung liegt bei 168 Stunden nonstop und ist auf Seite 35 im aktuellen Guinnessbuch zu finden.

Ideale Bedingungen
"Ich bin glücklich in Oberaudorf starten zu können, in Deutschlands größtem beleuchtetem Skigebiet. Die Bedingungen dort sind perfekt für eine Weltrekordverbesserung", freut sich Flühr über den neuen Veranstaltungsort. Nach den ersten Gesprächen informierten die Liftbetreiber um Hannes Rechenauer und der Oberaudorfer Bürgermeister Hubert Wildgruber das Landratsamt in Rosenheim als Genehmigungsbehörde für den Nachtskibetrieb über die Chance, diese einmalige Veranstaltung ausrichten zu können. Die Behörde gab schnell grünes Licht. Inzwischen laufen die ersten Schneekanonen, um die notwendige Unterlage für eine erfolgreiche Weltrekordverteidigung zu produzieren.

Aufwertung des Skigebietes
Hannes Rechenauer, Geschäftsführer der Hocheck-Bergbahnen, zu den Gründen und der Absicht die Weltrekordfahrt ausrichten zu wollen: "Christian Flühr ist eine feste Größe im Wintersport. Mit diesem Event haben wir als Wintersportort weit über unsere normalen Kanäle hinaus die einmalige Chance zu zeigen, dass man in Oberaudorf weltrekordverdächtig Ski fahren kann. Wir haben zweifelsohne die längste beleuchtete Skiabfahrt Deutschlands."

Duell mit Österreicher Resnik
Der Start bleibt wie ursprünglich geplant am 15. Dezember 2004 und es kommt nun zu einem Duell zwischen Deutschland und Österreich über die Staatsgrenze hinweg. Christian Flühr dazu: "Durch Oberaudorf hat die Veranstaltung eine besondere Würze bekommen. Das ist nun ein Duell in jeder Hinsicht: Deutschland gegen Österreich." Denn der amtierende deutsche Skiweltrekordler Christian Flühr tritt nicht nur im Fernduell gegen den Österreicher Sepp Resnik an, sondern nun kämpfen auch zwei Skigebiete um die Krone im Marathon-Skilauf. Hannes Rechenauer ist sich sicher: "Wir werden die Nase am Ende vorn haben. Wir haben eine Vierer-Sesselbahn am Hocheck und eine leistungsfähige Schneeanlage. Das macht Christian das Leben viel leichter als dem Konkurrenten in der Steiermark."

Live-Konzert von 'Systems in Blue'
Im Bereich der Talstation wird es am Samstag, 18.12.2004, im Bereich der Talstation ein kostenloses Live-Konzert der Gruppe 'Systems in Blue' geben, die die offizielle Hymne 'Winner' zur Weltrekordfahrt produziert haben. Die CD ist bereits im Plattenladen erhältlich. "Das gibt zusätzliche Motivation für den langen Endspurt", ist sich Flühr sicher. 'Systems in Blue' stehen für tanzbare und eingängliche Popmusik mit einer unverkennbaren Handschrift.

Flühr überzeugt von seinem Sieg
Während des Konzertes wird Christian weiter sein Mammutprogramm herunterspulen, am Samstag ist nämlich erst Halbzeit und die zweite Halbzeit beginnt. Zu Ende soll die neuerliche Rekordfahrt einen Tag vor Weihnachten, am 23.12.2004, gehen. Eigentlich klingt das Vorhaben mehr als utopisch, aber Christian Flühr ist sich absolut sicher diese neuerliche Herausforderung bestehen zu können und definiert die Ziele: "Ich bin felsenfest davon überzeugt als Sieger aus dem Fernduell hervor zu gehen. Ich habe ein erfahrenes Team mit in Oberaudorf dabei. Das Skigebiet am Hocheck ist ideal. Ich denke, ich werde die eine Million abgefahrenen Höhenmeter knacken können und die Distanz Hamburg-Kapstadt auf Skiern zurücklegen. Ich bin konditionell auf der Höhe, habe viel trainiert und bin fit." Bei der letzten Rekordfahrt legte Christian übrigens die Strecke Hamburg-Nairobi zurück und überwand etwas mehr als 906000 Höhenmeter. Alle weiteren Informationen zu Christian Flühr und der utopischen Weltrekordfahrt auch unter www.ChristiansSnowWorld.de.