Der ehemalige Skirennläufer Hannes Trinkl (AUT), der sich am Dienstag bei Holzarbeiten im Wald seines Bruders in Oberösterreich schwer verletzt hatte, befand sich am Mittwoch schon wieder auf dem Weg der Besserung.

Noch ein bis zwei Wochen im Krankenhaus
Sein gebrochenes Bein sei mit einem Nagel stabilisiert worden, berichtete Ehefrau Edith Trinkl im Gespräch mit dem ORF-Radio Oberösterreich. Er müsse noch ein bis zwei Wochen im Unfallkrankenhaus Salzburg bleiben. Es gehe ihrem Mann überraschend gut, sagte Edith Trinkl. Laut Auskunft der behandelnden Ärzte werde Trinkl wieder Ski fahren, auf den Berg gehen und im Wald arbeiten können, so seine Ehefrau.

Baum gegen Schienbein
Der frühere Skirennläufer hatte sich bei Holzbringungsarbeiten im Wald seines Bruders in St. Pankraz Dienstagvormittag schwer verletzt. Beim Wegziehen eines Stammes verhängte sich dieser und schnellte gegen Trinkls linkes Bein. Er erlitt einen Bruch des Schienbeins.

Noch einige Ziele
Der Oberösterreicher hatte im Sommer mit 36 Jahren seine Karriere als Rennläufer beendet. Er kündigte damals an, sich künftig in einer gemeinsamen Firma mit Raimund Baumschlager im Rallyesport auch bei Promotion und Fahrersichtung, nicht jedoch als Pilot zu engagieren.

Weltmeister 2001 als größter Erfolg
Sein größter sportlicher Erfolg beim Skifahren war der Sieg bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2001 in St. Anton, wo er Gold in der Abfahrt holte. Von den Olympischen Spielen in Nagano im Jahr 1998 nahm er Abfahrtsbronze mit.

Quelle: www.orf.at