Der ehemalige Skirennläufer Hannes Trinkl zog sich am Dienstag bei Holzarbeiten in seinem Heimatort St. Pankraz in Oberösterreich schwere Beinverletzungen zu. Der Unfall passierte bei Holzbringungsarbeiten, die Trinkl gemeinsam mit seinem Bruder durchführte. Ein Holzstamm stieß gegen seinen linken Unterschenkel. Dabei erlitt Trinkl schwere Verletzungen.

Mit Notarzthubschrauber geborgen
Der Unfall ereignete sich laut Gendarmerie gegen 10.30 Uhr bei Holzschlägerungsarbeiten. Mit einem 30 Meter langen Tau barg die Crew des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus den ehemaligen Abfahrtsweltmeister aus dem steilen und bewaldeten Gelände. Nach der Erstversorgung wurde Trinkl ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen.

Bruch des Schienbeins
Trinkl arbeitete im Wald seines Bruders in St. Pankraz. Die beiden hatten eine Seilbahn aufgestellt, um die Holzstämme aus dem Wald zu einer Stelle zu schaffen, wo sie mit dem Lkw abtransportiert werden sollten. Beim Wegziehen eines Stammes verhängte sich dieser und schnellte gegen das linke Bein von Trinkl. Er erlitt einen Bruch des Schienbeins.

Ski-Karriere im Sommer beendet
Trinkl hatte heuer im Sommer mit 36 Jahren seine Karriere als Rennläufer beendet. Er kündigte damals an, sich künftig in einer gemeinsamen Firma mit Raimund Baumschlager im Rallyesport unter anderem mit Promotion und Fahrersichtung, nicht jedoch als Pilot zu engagieren. Sein größter sportlicher Erfolg beim Skifahren war der Sieg bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2001 in St. Anton, wo er Gold in der Abfahrt holte. Von den Olympischen Spielen in Nagano im Jahr 1998 nahm er Abfahrts-Bronze mit.

Quelle: www.orf.at