Auch wenn er den Kopfsponsor gewechselt hat, bleibt er der 'Blitz aus Pitz': Benni Raich. Wie in den Vorjahren ist der 26-jährige ÖSV-Allrounder aus dem Pitztal gewillt, mit zusätzlichen Trainingseinheiten die Basis für ein gutes Abschneiden im Weltcup und in der WM-Saison zu schaffen. In der langen Rennpause zwischen Weltcup-Auftakt und Fortsetzung des Skiweltcups in Kanada legt Benni Raich daher Sonderschichten am Pitztaler Gletscher ein, um sich speziell im Slalom optimal in Form zu bringen. Auf 2.800 m Höhe findet er auf dem heimatlichen Gletscher derzeit eine Mischung aus Natur- und Kunstschnee, Bedingungen die auch in Übersee Ende November zu erwarten sind. Die Verletzung vom Saisoneröffnungsrennen (Bluterguss im Oberschenkel) ist überwunden, so dass Raich zwischen den Toren wieder angreifen kann.

Strobl mit auf dem Gletscher
Mit dem Neu-Slowenen Josef 'Pepi' Strobl legt ein weiterer Tiroler Sonderschichten am Pitztaler Gletscher ein, um nach dem vollzogenen Teamtransfer für seinen Saisonstart in Amerika gerüstet zu sein. Der sympathische Pepi Strobl erwartet die FIS-Starterlaubnis in diesen Tagen, um dann endlich den Kampf um Zehntelsekunden mit seinen ehemaligen Teamkollegen aufnehmen zu können.

Auch das DSV-Herrenteam vor Ort
Leistungsmäßig haben sie zwar noch deutlichen Abstand zur Weltspitze, aber um einen Startplatz im Weltcupteam müssen sie auch kämpfen: Das Herrenteam des Deutschen Skiverbandes. Cheftrainer Werner Margreiter hat sein Team zu Zeitläufen auf den Pitztaler Gletscher einberufen, um die drei möglichen Startplätze zu vergeben. Florian Eckert, Max Rauffer und Co. wollen schon früh ihren Einsatzwillen demonstrieren, um sich einen Platz an der Sonne zu sichern. Der Tiroler Cheftrainer des DSV, Werner Margreiter dazu: "Die Strecke am Hinteren Brunnenkogel ist für die Selektion im neuformierten Herrenteam ein idealer Maßstab."