Der alpine Bereich von Swiss-Ski verfügt in der Saison 2004/05 über mehr Geld sowie mehr und teils neue Trainer. Führen diese finanziellen und personellen Investitionen auch zu mehr Erfolg - oder zumindest aus dem Tief des letzten Winters heraus?

Image des Erfolges
"Wir sind zum Erfolg verdammt", sagte Gian Gilli, Chef des Bereichs Leistungssport, auf der traditionellen Herbst-Pressekonferenz von Ski-Swiss in Bern. "Und wir wollen diesen verdammten Erfolg. Mit zwei Weltmeisterschaften 2005 und 2007 und den Olympischen Spielen 2006 stehen spannende Jahre vor uns. Der Skisport hat ein ganz spezielles Image in unserem Land. Er ist dem Erfolg verpflichtet. Wir sind nicht dort, wo wir sein wollen", bilanzierte Gilli, der sich auch um den alpinen Bereich kümmert. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, verfügen die Alpinen in der Saison 2004/05 über ein Budget von 9,4 Millionen Franken - 200 000 Franken mehr als im Winter zuvor.

Drei Gruppen
Das Männer-Team unter Chef Martin Rufener, der nach zwei Jahren Karl Frehsner ablöste, wurde im Sinne des individuelleren Coachings in zwei Speed- und eine Technikgruppe aufgeteilt. Hans Flatscher (Speed I) und Sepp Brunner (Technik) stießen neu dazu. "Wir wollen durch gezieltere Arbeit mit den Athleten weitere Fortschritte erzielen. In kleineren Gruppen ist das besser möglich", sagte Rufener, der in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr im Weltcup aktiv war.

Quelle: www.news.ch