Das alpine US-Skiteam ist zurück aus dem Trainingslager in Chile und die Trainer berichten, dass besonders Bode Miller und Daron Rahlves schon wieder gut in Form sind. Sieben Herren reisten nach Südamerika und trainierten insgesamt drei Wochen auf Schnee. Dabei absolvierten sie unter anderem Abfahrts- und Super-G-Trainingsläufe.

Trainer zufrieden mit den Leistungen
Disziplinentrainer John McBride war mit den Leistungen seiner Athleten zufrieden. "Ich denke, wir sind auf einem guten Stand und können zuversichtlich nach Europa schauen, wo wir ab Mitte Oktober sein werden." Neben Rahlves und Miller waren noch Jake Fiala, Bryon Friedman, Marco Sullivan, Scott Macartney und Erik Schlopy mit dabei. Fiala musste das Trainingslager allerdings vorzeitig abbrechen, da er sich am Bein verletzte.

Miller auf Atomic noch besser?
Laut McBride waren Miller und Rahlves die schnellsten US-Fahrer in Chile. Besonders von Miller war McBride begeistert: "Bode fährt sehr gut auf seinen neuen Atomic-Skiern, auf einem ganz anderen Level. Er wird im kommenden Winter schwer zu schlagen sein, gerade in den Speed-Disziplinen hat er sich stark verbessert."

Rahlves jetzt bester Abfahrer
Daron Rahlves ist nach Stephan Eberharters Rücktritt die Nummer Eins unter den weltbesten Abfahrern und auch bei ihm ist sich McBride seiner Sache sicher: "Über Daron machen ich mir keine Sorgen. Er fährt so gut Riesenslalom wie noch nie und das sollte ihm bei seinen Speed-Rennen helfen." Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass die beiden besten US-Boys nun den gleichen Servicemann für die Speed-Rennen teilen. Rahlves und Miller werden von Thomas Bürgler betreut, der vorher an der Seite von Stephan Eberharter war.