Daron Rahlves blickt nach vorne. Er will die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften 2005 in Bormio und/oder den Olympischen Spielen in Turin 2006. Der Mann ist seit zehn Jahren im US-Skiteam dabei und bekannt als harter Arbeiter, perfekter Taktiker und bester Abfahrer in der Geschichte der US-Amerikaner. Daron nahm nun Stellung zu seinen Erfolgen, seinen Zielen und dem Sommertraining.

Rahlves will im Gesamtweltcup Plätze gut machen
In einem Interview mit skipressworld.com gibt Rahlves als Ziele für die kommende Saison mehr Siege und einen weiteren Schritt zum Gewinn der Weltcup-Gesamtwertung an. Er will durch vermehrtes Riesenslalom-Training auch seine technischen Qualitäten verbessern, um dort die fehlenden Punkte vielleicht einfahren zu können. An erster Stelle steht für Rahlves aber immer noch die Abfahrt.

Der Weg an die Spitze
Daron Rahlves begann nach seinem Weltcup-Sieg in Norwegen im Jahr 2000 zum ersten Mal zu glauben, dass er wirklich der Beste der Welt werden könne. Nachdem er den Weltmeistertitel 2001 gewinnen konnte, machte er im Jahr 2002 die bittere Erfahrung, dass die falsche Einstellung nicht zum Erfolg führt. Mit der Überzeugung, Super G-Gold schon in der Tasche zu haben und um den Sieg bei der Abfahrt mifahren zu können, fuhr er nach Salt Lake City und ging leer aus. Doch er fing sich wieder auf und ist mit der grandiosen letzten Saison noch keineswegs zufrieden gestellt: "Ich will mich immer weiter verbessern", so Rahlves.

Skisportler mit Leib und Seele
Rahlves lebt mit jeder Faser seines Körpers für den Skisport. "Ich denke jeden Tag an das Ski fahren. Es ist schön, die Skier mal auszuziehen und den Akku wieder aufzuladen, aber eigentlich denke ich die ganze Zeit an das Ski fahren", sagt Rahlves. "Es ist ein 365 Tage Job, nicht einfach nur so ein bißchen Zeit auf Schnee verbringen". Und bei diesem Job werden die US-Athleten so gut es geht von ihren Trainern und vom US-Skiteam unterstützt. "Die Coaches haben ein großartiges Programm für uns gemanaged. Meine Trainer geben mir eine Richtung vor, aber sie erwarten von mir auch Input und geben keine sturen Anweisungen. Sie unterstützen mich, damit ich der Beste der Welt werde," so Rahlves. Besonders wichtig ist für ihn, dass er ein leistungsstarkes Team um sich hat und sich daraus das Selbstvertrauen holen kann. Das US-Team hat eine Gewinner-Mentalität und mit Bode Miller einen absoluten Top-Fahrer in seinen Reihen.

Voller Optimismus
Daron Rahlves kann sieht sehr optimistisch den anstehenden Zeiten im Weltcup entgegen. Der Abfahrer wird sich wieder heiße Duelle mit den Österreichern, Italienern und Schweizern liefern und seinen Traum von Gold bei der WM und Olympia weiter energisch verfolgen. Spannende Zeiten erwarten uns im Weltcup-Geschehen.

Quelle:skipressworld.com