Der Sommer liegt in den letzten Atemzügen. Für die österreichischen Slalom-Asse hat die Vorbereitung auf den Winter aber natürlich schon vor einiger Zeit begonnen. In der Therme Geinberg tankten Manfred Pranger, Martin Marinak, Kilian Albrecht und Co. (Mario Matt fehlte) Kraft. Zudem arbeiten die Artisten aus dem Stangenwald auch am Fahrrad und mit einem speziellen Resonanzgerät, das die optimale Gewichtsverteilung der Beine für die Carving-Technik anzeigt.

Pranger, der Halbzeit-Spitzenreiter
Gerade der Tiroler Manfred Pranger hatte in der vergangenen Saison als mehrfacher Halbzeit-Spitzenreiter den ersten Weltcupsieg verpasst, Herren-Chef Toni Giger fürchtet aber keineswegs, dass sich dies auf die Psyche negativ ausgewirkt habe. Pranger sei spät zum Spitzensport gekommen, habe auch für seine Erfolge im Europacup einige Anlaufzeit gebraucht. "Er soll sich jetzt nicht in den Kopf setzen, unbedingt sein erstes Rennen zu gewinnen, sondern sich auf den Slalom-Gesamtweltcup konzentrieren", riet Giger.

Weltcup in Aspen Ende November
Das Training der ÖSV-Athleten richtet sich voll auf den ersten Weltcup-Auftritt in Aspen Ende Novemer aus. Bis dahin wollen die Österreicher in Top-Form sein, um am besten den ersten Weltcup-Slalom unter sich aus zu machen.