Jakub Fiala aus den USA wurde am 24. Mai 1975 geboren. Der Mann vom Team Breckenridge entschloss sich, nach vielen FIS-Rennen auf dem amerikanischen Kontinent 1995/1996, sein Glück auch im Europacup zu versuchen. Dort musste er, trotz guter Leistungen in den USA, zunächst aber Leergeld bezahlen und sich mit hinteren Platzierungen zufrieden geben.

Erster Start im Weltcup 1998
Fiala konnte 1998 in Aspen dann zum ersten Mal bei einem Weltcup-Rennen an den Start gehen. Zunächst ging er in Aspen (USA) auf die Piste, konnte aber erst nach mehreren Anläufen bei der schweren Abfahrt in Wengen seine ersten Weltcup-Punkte einfahren. Dort wurde er 26., kurz danach bei der WM in Vail sprang der 28. Platz für ihn heraus.
Im Winter 1999/2000 erreichte Fiala nur vier Weltcup-Punkte, um so überraschender war der starke 12. Rang bei der WM 2001 in St. Anton in der Kombination. Dort zeigte sich Fiala von seiner besten Seite, schied jedoch später in der Spezialabfahrt leider aus.

Langsame Fortschritte für Fiala
Jakub brauchte viele Anläufe, bis er endlich einen Platz unter den Top 20 erreichen konnte. In Gröden sprang ein 20. Rang für ihn heraus, kurz darauf folgte eine Steigerung um einen Platz in Wengen, bei der Abfahrt in Kitzbühel wurde er dann schon 18.! Und damit er nicht immer nur einen Platz gut machte, griff er im Super G von Kitzbühel richtig an und erreichte einen sehr guten 15. Rang. Und es ging gut weiter, Fiala war auch bei der WM in St. Moritz in guter Form und holte sich den zwölften Platz in der Abfahrt, sein bisher größter Erfolg bei den Ski-Profis. Dort wurde er bester Amerikaner und war nicht besonders weit weg von den begehrten Medaillenplätzen.
Die Leistungssteigerungen von Fiala waren leider aber nur von kurzer Dauer, schon in der Saison 2003/2004 versuchte er vergeblich ein Top Ten Platzierung zu erreichen. Immerhin ein 13. Rang in Vail konnte er verbuchen, für mehr reichte es nicht für den Amerikaner. Doch Fiala wird weiter kämpfen und versuchen, in die Phalanx der europäischen Abfahrer einzudringen.

Steckbrief:
Geboren: 24.05.1975
Nation: USA
Heimatverein: Team Breckenridge

Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel des US-Amerikaners. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination

Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): DH (27), K (19)

Weltmeisterschaft:
2003 in St. Moritz (SUI): DH (12), SG (28)
2001 in St. Anton (AUT): K (12), DH (DNF)
1999 in Vail (USA): DH (28), K (16)

Weltcup:
Weltcup-Disziplinen-28. im Super G 2004
Beste Weltucp-Platzierung: 13. Rang