Dane Spencer aus den Vereinigten Staaten von Amerika war bereits im Alter von sechs Jahren begeisterter Ski-Rennläufer. Mit neun war er schon fest entschlossen, es einmal richtig weit mit dem Skifahren zu bringen.

Schon in Sestriere dabei
Spencer fuhr sich durch den NorAm-Cup und viele FIS-Rennen bis in den Weltcup hinauf. Seinen ersten Start dort durfte er 1997 feiern, auch wenn er nicht besonders positiv verlief. Doch nach nur einem Rennen bei den Profis fuhr er dann mit der amerikanischen Mannschaft nach Sestriere zur WM, um dort das Rennen in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom zu bestreiten. Und Spencer fuhr gut, konnte am Ende einen 19. Platz erreichen und sich erhobenen Hauptes präsentieren. In der nächsten Zeit fuhr Spencer vor allem im North-American-Cup starke Rennen. Im Weltcup fasste er sich 1999 in Flachau ein Herz und schaffte den Sprung in die Punkteränge. Ein 22. Rang stand am Ende für ihn zu Buche. Eine Woche später lief es auch im Europacup nach Plan für den Amerikaner, sein erstes Top-Ergebnis war ein zweiter Platz in Adelboden.

Spencer mit Top Ten Platz
Von nun an ging Spencer hauptsächlich im Weltcup an den Start, mußte aber hart um den Anschluss kämpfen. Zunächst gelangen ihm 1999/2000 zwei 19. Ränge als beste Ergebnisse. Im Jahr darauf konnte Spencer nur zwei Rennen im Weltcup bestreiten, denn bei einem Rennen der North-American-Serie in Beaver Creek stürzte er schwer und verletzte sich, so dass er den Rest der Saison passen musste. Der Start in den Winter 2001/2002 verlief daher auc recht schleppend. Spencer konnte sich in Adelboden aber wieder zurückmelden und sein bisher bestes Ergebnis einfahren, einen 10. Rang. Als bester Amerikaner fehlten ihm dort kaum mehr als eine Sekunde zum Treppchen-Platz.

Spencer hat ansteigende Form zu vermelden
Das Jahr 2002/2003 war sehr enttäuschend für den ambitionierten Mann aus Kalifornien. Mehr als ein ordentlicher 21. Rang bei der WM in St. Moritz war nicht drin. Doch in der letzten Saison konnte er mit den Plätzen 13. in Park City und Adelboden, elf in Alta Badia und mit seinem Sieg beim Europacup in St. Moritz wieder ansteigende Form vermelden.

Keine weitere Top-Ten-Platzierung mehr im Weltcup
Dane Spencer schaffte sowohl 2003/2004 als auch 2004/2005 den Sprung in die Top Ten nicht mehr. In den letzten beiden Jahren hat er sich bei sechs Rennen unter die besten 15 Fahrer in die Rennlisten eingetragen. Im Super-G blieben vordere Plätze dagegen Mangelware.

Ausrufezeichen bei der WM
Auch wenn er im Weltcup noch keine Top-Platzierung herausfahren konnte, bei der WM 2005 in Bormio setzte Spencer dann aber ein dickes Ausrufezeichen. Beim Riesenslalom war der Amerikaner nach dem ersten Durchgang auf Rang sechs und schnupperte sogar an einer Medaille. Doch im Finale konnte Spencer dann nicht mehr zulegen und wurde Siebter. Dennoch ein toller Erfolg für den US-Boy.

Unauffällige Olympiasaison
Seine bestes Ergebnis erzielte Spencer bereits zu Beginn des Winters als Zwölfter im Riesenslalom in Beaver Creek. Der Sprung unter die Top 20 gelang ihm nur ein weiteres Mal in Kranjska Gora. Aufgrund der zahlreichen Top-Athleten im US Team blieb für Dane Spencer eine Olympiateilnahme ausgeschlossen.

Steckbrief:
Geboren: 24.12.1977 in Boise, Idaho
Nation: USA
Heimatverein: Bogus Basin
Größe: 175cm
Gewicht: 86kg

Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel des US-Amerikaners. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination

Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): GS (16),

Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): GS (7), SG (33)
2003 in St. Moritz (SUI): GS (21)
1999 in Vail (USA): GS (24)
1997 in Sestriere (ITA): GS (19)

Weltcup:
20. Platz Weltcup-Disziplinen-Wertung Riesenslalom 2005
Eine Top Ten Platzierung