Bryna McCarty fuhr zum Beginn ihrer Renn-Karriere vor allem in den USA und in Kanada. Dort tat die am 22. März 1983 geborene Amerikanerin sich schon durch konstant gute Ergebnisse hervor. Doch erst in der Saison 2001/2002 fuhr sie zum erstem Mal Rennen in Europa.

Debüt in Lake Louise
McCarty startete bei einigen Europacups und bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio, wo sie in ihren starken Disziplinen Super-G und Abfahrt 13. und 16. wurde.
Im Winter 2002/2003 konnte McCarty dann im Europacup ihre ersten Erfolge verbuchen. Doch zunächst hatte sie in Aspen und Lake Louise ihre ersten Weltcup-Rennen bestreiten dürfen und bei der Abfahrt in Kanada sogar einen guten 25 Platz belegt. Als es für sie dann nach Europa ging waren der vierte und der dritte Rang bei den Europacup-Abfahrten in Megeve und Tarvisio ihre besten Rennen.

2003/2004 große Fortschritte
Der Winter begann für Bryna mit zwei 26. Plätzen bei den Weltcup-Abfahrten in Lake Louise und zwei Siegen bei den Super-G´s des North-American-Cup an selber Stelle. Dann ging es wieder ab nach Europa, wo das Abfahrtstalent McCarty bei den Europacups in Tignes und Innerkrems zweimal auf das Treppchen 'raste'. Und das sie den Sprung in die Weltspitze geschafft hatte, bewies die 20-Jährige in Haus in Österreich. Beim Sieg des deutschen Nachwuchsstars Maria Riesch erwischte McCarty ebenfalls einen super Tag und konnte sich auf Platz fünf einreihen, nur wenige Zehntel hinter dem dritten Platz zurück. Bei der zweiten Abfahrt in Haus wurde sie Neunte, auch das war ein enorm dickes Ausrufungszeichen. Nach einigen Rennen in ihrer Heimat kam sie zum Weltcup-Finale in Sestriere dann noch einmal nach Europa und fuhr auf den 13. Rang.

Nationale Meisterin
Im Winter 2004/2005 konnte die US-Amerikanerin im Weltcup nicht unter die ersten zehn fahren und musste mit Platzierungen zwischen 15 und 25 herum zufrieden sein. Die Saison schloss McCarty dann allerdings mit drei Siegen in ihrer Heimat ab. Bei FIS-Rennen in Burke, Vermont gewann sie im Riesenslalom und im Super-G, doch richtig aufmerksam auf sich machte sie bei den US-Meisterschaften. Dort siegte sie im Super-G und holte sich ihren ersten nationalen Titel.

Schritt für Schritt Erfahrungen sammeln
Im Olympiawinter schaffte Bryna es einige Male in die Punkte zu fahren, zweimal sicherte sie sich Weltcuppunkte in Aspen und Val d´Isère. Sowohl im Europacup als auch im Nordamerikacup konnte sie insgesamt viermal auf dem Treppchen landen. Den Titel der US-amerikanischen Meisterin im Super G konnte sie nicht verteidigen, aber in ihrer noch jungen Karriere bleibt noch alle Zeit der Welt ihr Potential umzusetzen.

Steckbrief:
Geboren: 22.03.1983
Nation: USA
Heimatverein: Burke Mountain Academy
Größe: 170cm
Gewicht: 80kg

Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel der Nordamerikanerin. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination

Olympische Spiele:
noch keine Teilnahme

Weltmeisterschaft:
noch keine Teilnahme

Weltcup:
Weltcup-Disziplinen-21. in der Abfahrt 2004
Zwei Top Ten Platzierungen