Die Olympischen Sommerspiele in Athen sind gerade erst beendet und schon richten sich die Augen auf die Winterspiele 2006 in Turin. Wie im Vorfeld der Spiele in Athen gibt es auch in der italienischen Stadt Schwierigkieten in der Planung. Doch hier wollen sich die Verantwortlichen Turins Athen zum Vorbild nehmen.

Problemfall Unterbringung
Rund 18 Monate vor Beginn der Spiele in Turin sind vor allem die Probleme in den Bereichen Transport und Unterbringung noch zu lösen. So fehlen in der Skiregion Sestriere, wo 2006 unter anderem alle Skiwettbewerbe stattfinden sollen, noch 1000 Zimmer. Der Präsident des Organisationskomitees, Valentino Castellani, hat diese Problematik erkannt: "Das ist einer der Schwachpunkte und fordert uns heraus." Doch mit dem IOC habe er vereinbart, dass bis Ende September eine Lösung gefunden wird.

Verkehrschaos?
Ein weiterer Problemfall ist die Tatsache, dass es um die Bergregion Sestriere nur eine schmale Straße gibt und zudem Parkplatz-Probleme an den Wettkampfstätten zu erwarten sind. Hier hätten laut Castellani die Athener mit einer seperaten Olympia-Fahrspur eine gute Idee gehabt: "Wir haben in Athen viel gelernt und wichtige Erfahrungen gesammelt", so Castellani, der in der griechischen Hauptstadt vor Ort war.

Präsident zuversichtlich
Alles in allem ist Castellani aber zuversichtlich für die Spiele vom 10. bis 26. Februar 2006. 85 Prozent aller olympischen Bauvorhaben seien beendet: "Wir sind im Zeitplan, wir werden bereit sein", meinte der OK-Chef.