Mit der Schweiz verbindet man Käse, Neutralität und natürlich die hohen Berge der Alpen. Und dass in einem Land, in dem es viel Schnee und die schönsten Pisten der Welt gibt, auch gute Skifahrer ihre Wurzeln haben, ist nicht verwunderlich. Bernard Russi, Peter Luscher, Pirmin Zurbriggen, Paul Accola oder 'Mr. Riesenslalom' Michael von Grüningen: Sie alle haben ein Stück Skisportgeschichte geschrieben. Wer wird der nächste Schweizer Nationalheld werden?

Der Rückblick auf 2003/2004
Die letzte Saison war für den gesamten schweizerischen Skisport wohl eine Saison zum Vergessen. Neben den Damen, die relativ schlecht abschnitten, konnten die Herren ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen. Bester Schweizer in der Gesamtwertung wurde Didier Cuche (Neunter), der auch den einzigen Weltcup-Sieg für die Herren des Swiss-Ski einfahren konnte. Vor allem in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom fuhren die Schweizer weit hinterher und haben dort noch enormen Nachholbedarf.

Der Ausblick
Es wird sich zeigen, ob die eidgenössischen Herren sich an die starke Konkurrenz aus Skandinavien, Österreich und den USA orientieren und für die ein oder andere Überraschung sorgen können. Denn eine solche wäre es schon, würden die Alpenländler gegen die Maiers, Millers oder Raichs bestehen können. Aussichtsreichste Kandidaten auf positive Ergebnisse sind wohl wieder die Abfahrer Didier Cuche und Ambrosi Hoffmann, vielleicht kann auch Nachwuchsfahrer Silvan Zurbriggen die Pleiten in den technischen Rennen des letzten Winters vergessen machen. Ansonsten ist das hohe Durchschnittsalter der Nationalmannschaft der Schweiz auffällig, es wird in den nächsten Jahren also spannend, wer von den 'Jungen Wilden' aus dem B-Kader sich langfristig mit guten Leistungen etablieren kann.

Der Kader
Nationalmannschaft
  • Cuche, Didier (1974)
  • Grünenfelder, Tobias (1977)
  • Hoffmann, Ambrosi (1977)
  • Kernen, Bruno (1972)
  • Zurbriggen, Silvan (1981)

    A-Kader
  • Accola, Paul (1967)
  • Cavegn, Franco (1971)
  • Défago, Didier (1977)