Der schwedische Technik-Spezialist Johan Brolenius hat sich über FIS-Rennen und den Europacup bis zum Weltcup vorgekämpft und dort schon einige Top Ten Platzierungen vorzuweisen.

Podestplätze im Europacup
Brolenius startete mit 17 Jahren bei internationalen FIS-Rennen und fuhr sich dort schnell in den Vordergrund. Dadurch durfte er dann auch später im Europacup starten und glänzte auch hier mit guten Resultaten. So konnte er in Tarvisio einen zweiten Platz erzielen.

Zunächst ohne Resultate im Weltcup
Sein Weltcup-Debüt gab Brolenius im Jahre 1998, als er beim Riesenslalom in Kranjska Gora allerdings nicht den Finaldurchgang erreichen konnte. Auch im zweiten Jahr seiner Weltcup-Karriere erging es ihm nicht besser: Fünf Starts, aber kein Resultat. Erst in der Saison 1999/2000 gelang ihm der Sprung in die Punkte. Als 20. schaffte er beim Slalom in Kranjska Gora zum ersten Mal, zwei Durchgänge sauber zu absolvieren. Dadurch schien der Knoten geplatzt, denn nur wenig später erreichte er beim Slalom in Chamonix einen guten 9. Rang.

Nach Durchhänger die Steigerung
Nach jener Saison kam allerdings wieder eine Talfahrt für den Schweden. Bis 2003 konnte er nicht mehr an die Leistung anknüpfen und erreichte kaum einmal das Ziel. Doch im Winter 2003/2004 konnte er endlich wieder überzeugen und viermal in die Top Ten fahren, darunter war ein hervorragender sechster Platz beim Slalom in Park City. Belohnt wurde diese Steigerung mit der Teilnahme an den Weltcupfinals sowie dem 16. Platz im Slalom-Weltcup.

Hoffnung auf den ersten Podestplatz
Auch in der Saison 2004/2005 reichte es noch nicht zu einem Podestplatz für den Schweden. Doch trotz vieler Ausfälle während des Winters schaffte er dennoch auch einen sechsten Rang beim Nachtslalom in Schladming, was die Einstellung seiner besten Weltcup-Platzierung bedeutete. Der Schwede wartet also weiter auf seinen ersten Siegh, doch die Hoffnung hat er natürlich noch nicht aufgegeben.

Unter den Top Ten im olympischen Slalom
Wäre es für den Techniker in der olympischen Kombinationsabfahrt ein wenig besser gelaufen, hätte der Schwede aufgrund seines hervorragenden fünften Platzes im dazugehörigen Slalom auch in der Summe noch ein wenig weiter nach vorne rutschen können. So reichte es nur zu einem 18.Platz in der Kombination. Den Slalom beendete er als Achter. Konstantes Punkten im Weltcup brachte ihm in der Slalomwertung den 24.Rang ein.

Steckbrief:
Geboren: 07.06.1977
Nation: Schweden
Heimatverein: Tärna IK Fjällvinden
Größe: 176cm
Gewicht: 83kg
Hobbies: Eishockey, Motocross
Web: www.brolenius.com

Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel des Schweden. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination

Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): K (18), SL (8)

Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SL (DNF), GS (DNF)
2003 in St. Moritz (SUI): SL (19)
2001 in St. Anton (AUT): SL (DNF)

Weltcup:
16. Platz Weltcup-Disziplinen-Wertung im Slalom 2004
10 Top Ten Plätze