Die 27-jährige Kirsten Clark aus den USA ist auf dem Weg zurück in den Weltcup. Die Speedfahrerin konnte erstmals seit Ende Januar wieder auf Skiern trainieren. Sie zog sich bei der Abfahrt in Haus (AUT) am 30. Januar 2004 Kreuzbandrisse in beiden Knien und einen Bruch des Handgelenks zu und musste danach die Saison beenden.

Zufrieden nach erstem Herantasten
Clark war zufrieden, nachdem sie zunächst für zwei Tage Ski fuhr: "Meine Knie fühlten sich gut an und es war ein hervorragendes Gefühl, wieder im Schnee zu sein. Ich wollte zunächst einmal nur heil herunterkommen, aber ab der zweiten Abfahrt fühlte ich mich schon deutlich wohler. Natürlich ist mein Skigefühl noch nicht wieder da und ich bin noch nicht soweit, wieder in den Weltcup zurückzukehren, aber es hat Spaß gemacht." Auch Cheftrainer Patrick Riml zeigte sich erfreut über die Rückkehr von Clark: "Es war rundherum gut. Kirsten war sehr vorsichtig, aber das ist normal. Sie arbeitet sehr hart an sich und mit den ersten Tagen bin ich sehr zufrieden."

Erste schwere Verletzung der Karriere
Die Verletzung im Januar war der erste schwere Rückschlag in der Karriere Clarks. Die US-Fahrerin fährt seit neun Jahren im Weltcup mit und konnte unter anderem bei der WM in St. Moritz 2003 die Silbermedaille im Super-G gewinnen sowie die Weltcup-Abfahrt in Lenzerheide 2001. Clark hat in drei Disziplinen - Abfahrt, Super-G und Riesenslalom -bereits Podestplätze erreicht und ist die einzige US-Athletin, die vier nationale Abfahrtstitel in Folge gewann.