Freitag morgen ist es soweit: Die Wahl des Austragungsortes der alpinen Ski-WM 2009 steht an. Vail (USA), Val d'Isere (FRA), Schladming (AUT) und Garmisch-Partenkirchen (GER) haben in den letzten Tagen während des FIS-Kongresses in Miami (USA) alles dafür getan, den 16-köpfigen FIS-Vorstand davon zu überzeugen, dass sie die beste Bewerbung vorweisen können.

Wer macht das Rennen?
Die Frage, die sich alle stellen, ist die nach dem Favoriten. FIS-Präsident Gianfranco Kasper würde seinerseits Garmisch-Partenkirchen präferieren: "Weil Deutschland unser wichtigster Markt ist, was Sponsoren angeht." Für ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wiederum, der als Mitglied im 16-köpfigen FIS-Vorstand über die Vergabe mitentscheidet, ist Schladming die beste Wahl: "Weil es von den Voraussetzungen her die beste Bewerbung ist." Es spricht aber einiges für Val d’Isere, da Frankreich schon einige Male bei der Vergabe unterlegen war, zuletzt gegen Aare für die WM 2007.

Die Wahl:
Das Prozedere der Wahl ist einfach. Es wird solange gewählt, bis ein Bewerber die Mehrheit von neun Stimmen hat, der jeweils Letzte scheidet aus.