Der Skicross-Weltcup erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nach 2002/2003 waren im gerade abgelaufenen Winter die Skicrosser zum zweiten Mal im FIS-Weltcupkalender integriert. Sie zeigten, dass Skicross eine Trendsportart ist, bei der viel Action und Spannung geboten wird. Gerade die einzelnen Heats, in denen die Rider gegeneinander auf der Piste antreten, faszinieren die Zuschauer.

David Gesamtsiegerin bei den Damen:
Die Gesamtwertung bei den Damen konnte Ophelie David (FRA) für sich entscheiden. Sie gewann die Events in Les Contamines (FRA), Sauze d'Oulx (ITA) und Spindleruv Mlyn (CZE) und erreichte darüberhinaus noch zwei weitere Male das Podium. Zweite wurde die Schweizerin Franziska Steffen, die beim Event in Pozza di Fassa (ITA) siegreich war. Bestplatzierte Deutsche war Martina Rentschler auf dem 12. Platz. Sie hatte ihr bestes Resultat in Pozza di Fassa, als sie auf den 6. Rang kam.

Brugge gewinnt bei den Herren:
Der Schwede Jesper Brugge war der Sieger in der Gesamtwertung der Herren. Er kam insgesamt auf 483 Punkte und hatte damit 19 Punkte mehr als Enak Gavaggio (FRA). Brugge siegte beim Weltcupfinale in Sauze d'Oulz und erreichte dazu noch vier weitere Male eine Top 3-Platzierung. Gavaggio gewann zwar drei Events, war aber bei den anderen nicht so konstant wie Brugge und musste mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen.

Acht Events fanden statt:
Insgesamt gab es im letzen Winter acht Weltcup-Events im Skicross. Das italienische Pozza di Fassa war zweimal Ausrichter eines Rennens. Die meisten Teilnehmer fanden sich in Saas-Fee (SUI) ein, wo 105 Herren und 29 Damen an den Start gingen. Einmal war der Weltcup auch in Asien zu Gast, als in Naeba (JAP) die besten Skicrosser um den Sieg fuhren. Dort gewann dann auch der Einheimische Hiroomi Takizawa den Wettbewerb.

Franzosen mit den meisten Siegen:
Nimmt man Damen und Herren zusammen, so konnten die Franzosen insgesamt acht Siege davontragen. Je drei davon gingen an Ophelie David und Enak Gavaggio. Auch bei den meisten Podiumsplätzen war Ophelie David ganz vorne zu finden. Fünfmal gelang ihr der Sprung aufs Podest, ebenso wie Jesper Brugge, der zwar nur einmal gewann, aber auch auf insgesamt fünf Podiumsplätze kam.