Bei den alpinen US-Meisterschaften in Alaska hat neben Lindsey Kildow auch der junge Jimmy Cochran seinen zweiten Sieg eingefahren. Cochran siegte am Montag im Riesenslalom und hat damit wie Kildow ebenfalls zwei Titel in der Tasche.

Cochran mit furiosem zweiten Lauf:
Im Riesenslalom am Montag lag Daron Rahlves nach dem ersten Lauf noch in Führung, doch stürzte er im Finale kurz nach dem Start. Damit war der Weg frei für Cochran, der mit der besten Laufzeit im Finale seinen zweiten Titel holte. Zweiter wurde Jake Zamansky, der mehr als eine halbe Sekunde zurücklag. Schon im Slalom am Sonntag war Jimmy Cochran der Schnellste nach beiden Läufen und ließ Jesse Marschall und Chip Knight hinter sich.

In 24 Stunden zwei Titel für Kildow:
Lindsey Kildow konnte am Sonntag bereits ihren zweiten Titel feiern. Nachdem sie schon am Samstag den Super-G gewinnen konnte, war sie auch im Slalom nicht zu schlagen. Zweite wurde Julia Mancuso, die sich damit die Kombinations-Wertung sicherte. Kildow auf der anderen Seite konnte nach ihrem Sturz am Freitag zwei souveräne Siege einfahren. Im Slalom legte sie in beiden Läufen jeweils eine Bestzeit hin und war anschließend überglücklich: "Auch wenn die Abfahrt nicht so gut lief, bin ich sehr froh, dass der Slalom so gut ging. Das ist natürlich ein tolles Ende meiner Saison."

Abfahrtstitel an Mendes:
In der Abfahrt war Jonna Mendes nicht zu schlagen. Sie verwies ihre Weltcupkolleginnen Julia Mancuso und Libby Ludlow auf die Plätze zwei und drei. Während Mancuso damit bei allen Rennen jeweils auf den zweiten Platz fuhr, war Ludlow in der Abfahrt und im Super-G jeweils Dritte.

Miller ohne Titel bei den Herren:
Bode Miller wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Im Slalom kam er nach einem Fahrfehler nur auf den 54. Rang, im Super-G belegte er den 12. Platz und in der Abfahrt sprang für den Riesenslalom-Weltcupsieger der 10. Rang heraus. Und auch im Riesenslalom war es nicht sein Tag und er kam nur auf den 34. Platz.

Friedman gewinnt Abfahrt:
Eine Überraschung gab es in der Abfahrt, in der die Experten eigentlich Daron Rahlves favorisiert hatten. Doch Bryon Friedman legte einen glänzenden Lauf hin und sicherte sich den Sieg. Auch Jeremy Transue war am Ende noch schneller als Rahlves, der Dritter wurde. Doch Rahlves drehte dann im Super-G den Spieß um und gewann den Wettbewerb mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Dane Spencer.