"Das Leben ist zu schön für eine feste Bindung!" Dies ist keineswegs das Motto engagierter Polygamisten, sondern das Motto der Telemarker aus ganz Europa, die sich vom 17. bis 21. März 2004 zu ihrem Kultevent TELEMARK 2004 (Deutsche Telemarkmeisterschaft und FIS Rennen) im Kleinwalsertal treffen.

Umfangreiches Programm - Deutsche Meisterschaft:
An vier Tagen dreht sich im Kleinwalsertal wieder alles um den elegantesten aller Skischwünge. Wie in den Jahren zuvor haben sich die Veranstalter neben zahlreichen Workshops und Materialtests ein umfangreiches Programm ausgedacht, bei dem Einsteiger und Profis voll auf ihre Kosten kommen. Highlights von TELEMARK 2004 sind die Deutsche Telemarkmeisterschaft und der 3. Walser Telemark Waterslide, bei dem mutige Telemarker versuchen, mit Anlauf von einer acht Meter hohen Rampe den Kurparksee mit Skiern zu überqueren. Verschiedene Workshops von 'Telemarkschnuppern' bis 'Freeriding' decken das gesamte Spektrum der Telemarkszene ab und vermitteln die Faszination dieser wieder entdeckten Sportart.

Mountain Diner:
Natürlich ist dafür gesorgt, dass die Teilnehmer auch abends 'auf die Piste gehen' können. Beim Mountain Dinner und der sagenumwobenen Telemarkerparty im Kurpark können die Telemarker beweisen, dass sie anderen Wintersportlern im Feiern in nichts nachstehen.

Das Terrain:
Das Kleinwalsertal mit seinem ursprünglichen Charme und unzähligen Gelegenheiten zum Carven und Powdern hat die Telemarker schon früh mit offenen Armen empfangen. Das Hochgebirgstal mit seinen Ortsteilen Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad und den Skigebieten am Ifen, Walmendinger Horn und Kanzelwand bietet optimale Möglichkeiten für Telemarker ebenso wie für Skifahrer und Snowboarder.

Freie Ferse:
Telemarker vermeiden Beziehungsstress traditionell durch das Prinzip der freien Ferse. Im vergangenen Jahrzehnt hat der Telemarksport nicht zuletzt durch schnelle neue Materialien eine ungeahnte Renaissance erlebt. Im Unterschied zum 'normalen' Skifahren ist beim Telemarken die Ferse nicht am Ski fixiert. Durch eine Art Ausfallschritt können Telemarker auf Carving- und Buckelpisten sowie im Tiefschnee ihre rasanten Schwünge ziehen. Sogar spektakuläre Sprünge sind möglich - nicht umsonst gilt auch bei den Skispringern die Telemarklandung als höchstes der Gefühle.

Von 1886 über 1970 bis heute - der Weg:
Wie die 'Christiana'-Technik, die heute das Bild auf den Skipisten der Welt bestimmt, stammt das Telemarken aus Norwegen. Erfunden wurde der Telemark-Stil 1886 von Sondre Norheim aus der Provinz Telemark. Obwohl er das Publikum in den Städten bei Demonstrationsrennen und mit über 30m weiten Sprüngen schwer beeindrucken konnte, setzte sich der aus der Provinz Christiana stammende Parallelschwung mit fixierter Bindung durch. Erst in den 1970er Jahren wurde das Telemarken von einigen Skipatrols um Rick Borcovic aus Crested Butte, Colorado, wieder entdeckt und mit einer gehörigen Portion Speed und Aggressivität gewürzt. Seitdem sind auch in den Alpen immer mehr Anhänger der 'Free Heels' anzutreffen. Und die freuen sich schon alle auf TELEMARK 2004 im Kleinwalsertal!

Information und Anmeldung unter:
Internet: www.telemark2004.de
e-mail: elmi@telemark2004.de
Fax: +43.(0)5517-20792