Der frisch gebackene Riesenslalom-Weltcupsieger Bode Miller und Speed-Spezialist Daron Rahlves sind die Zugpferde der diesjährigen alpinen US-Skimeisterschaften, die von Freitag an in Alaska stattfinden.

Genug Schnee vorhanden:
Ein Schneeproblem sollte es nicht geben im Alyeska Skigebiet, da in den letzten Tagen mehrere Meter Schnee fielen. Nach den Trainingsläufen am Dienstag und Mittwoch starten die Meisterschaften am Freitag mit den Abfahrten der Damen und Herren.

Das Programm der Meisterschaften:
Freitag, 19. März: Abfahrt der Damen und Herren
Samstag, 20. März: Super-G der Damen und Herren
Sonntag, 21. März: Slalom der Damen und Herren
Montag, 22. März: Riesenslalom der Herren
Dienstag, 23. März: Riesenslalom der Damen

Miller dreimal erfolgreich im letzten Jahr:
Im letzten Jahr fanden die Titelkämpfe in Lake Placid statt. Dort gewann Bode Miller die Titel im Super-G, Slalom und in der Kombination. Rahlves dagegen wird zum ersten Mal nach drei Jahren wieder teilnehmen.

Konkurrenten im Herrenfeld stehen parat:
In den Speed-Wettbewerben werden vor allem Bryon Friedman, 'Jake' Fiala oder J.J. Johnson, der NorAm Cup-Sieger in der Abfahrt, die Hauptkonkurrenten für Rahlves sein. In den technischen Disziplinen wollen Tom Rothrock, Chip Knight, Dane Spencer, Thomas Vonn oder Nachwuchsfahrer wie Ted Ligety, Jimmy Cochran und Jake Zamansky den Weltcupsieger Miller schlagen.

Jonna Mendes verteidigt drei Titel bei den Damen:
Bei den Damen werden alle Augen auf Jonna Mendes gerichtet sein, die im Vorjahr gleich drei Titel gewinnen konnte. Sie war in der Abfahrt, im Super-G und im Riesenslalom nicht zu schlagen. In diesem Jahr werden vor allem Lindsey Kildow, Resi Stiegler oder Libby Ludlow zu beachten sein, die allesamt im Weltcup gut unterwegs waren. Drei erfahrene Weltcup-Athletinnen, Kristina Koznick, Sarah Schleper und Caroline Lalive, werden nicht an den Meisterschaften teilnehmen, was die Chance für junge Skiläuferinnen ist, um sich national in den Vordergrund zu fahren.